ZDF-Kinokoproduktion „Ruth“ mit Hannelore Elsner, Sharon Brauner und Max Riemelt entsteht in Berlin

In Berlin haben am Dienstag, 12. November 2013, die Dreharbeiten zu einer ZDF-Kinokoproduktion mit dem Arbeitstitel „Ruth“ begonnen: eine Tragikomödie, in der Ruth, eine ältere, scharfzüngige Frau mit traumatischen Kindheitserlebnissen, auf Jonas trifft, einen hoffnungslosen jungen Mann, der mit seinem Leben eigentlich schon abgeschlossen hatte. Die zufällige Begegnung entwickelt sich für beide zu einer ganz besonderen Beziehung. Unter der Regie von Uwe Janson spielen neben Hannelore Elsner, Sharon Brauner und Max Riemelt (in einer Doppelrolle) unter anderen Andreas Schmidt, Aylin Tezel, Catherine Flemming, Markus Maria Profitlich und Mathieu Carrière. Das Drehbuch schrieb Thorsten Wettcke nach einer Vorlage von Stephen Glantz, für die Kamera zeichnet Peter Joachim Krause und für die Musik Martin Stock verantwortlich. Alice Brauner produziert für CCC Filmkunst in Koproduktion mit dem ZDF und in Zusammenarbeit mit ARTE und MZ-Film (Michael Zechbauer). Die Dreharbeiten in Berlin und Nordrhein-Westfalen dauern voraussichtlich noch bis 19. Dezember 2013.

Ruth

Bild ZDF/Julia Terjung

Erzählt wird die Geschichte der ehemaligen Cabaret-Sängerin Ruth (Hannelore Elsner), einer 84-jährigen sarkastischen und doch sehr warmherzigen Frau, die trotz traumatischer Kindheitserlebnisse mitten im Leben steht. Erst die Zwangsräumung ihrer Wohnung und ihrer Musikinstrumentenwerkstatt sowie der damit verbundene Umzug in ein Seniorenheim lassen sie die Lust am Leben verlieren. Der 29-jährige Jonas (Max Riemelt), der seit der Trennung von seiner Freundin in einem Kleinbus haust, kämpft gegen die ersten Anzeichen einer schweren Erkrankung an. Da er um die Ausweglosigkeit seiner Situation weiß, hat er seine Ausbildung an den Nagel gehängt und versucht sich durch einen exzessiven Lebenswandel abzulenken. Um finanziell über die Runden zu kommen, jobbt er als Möbelpacker. So begegnet er Ruth. Aus der flüchtigen Begegnung entwickelt sich bald eine tiefe Verbundenheit. So groß der Altersunterschied, so unterschiedlich ihre Lebenserfahrung und so individuell die schwerwiegenden Schicksalsschläge auch sind – der Wunsch, dem Gegenüber auf die Beine zu helfen ist so ungeheuer stark, dass Ruth und Jonas auch vor ungewöhnlichen Maßnahmen nicht zurückschrecken.

„Ruth“ wird gefördert von FFA, Medienboard Berlin Brandenburg, von der Film und Medien Stiftung NRW und dem Deutschen Filmförderfonds. Die Redaktion liegt bei Caroline von Senden (ZDF).