GZSZ-Geheimnis: Uli Beck ist das Gesicht hinter „Dark Circle Knights“ und der Musik von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“

Gerade ist das neue Album „Bitch“ der Band „Dark Circle Knights“ erschienen. Am Dienstag treten die Musiker bei GZSZ und dem „Mauer Flower“-Festival 2.0 (16. und 17.09. on Air bei GZSZ) mit Weltstars wie den Backstreet Boys auf. 

Foto: RTL – Rolf Baumgartner

Nun verrät der Musiker Uli Beck: „Ich habe alle Titel der Band komponiert und mein Kollege Marko Bach hat alle Songs von ‚Dark Circle Knights‘ eingesungen.“

Das hat folgenden Hintergrund: „Der Schauspieler Tim Williams ist zwar auch Sänger, performt die Songs in der Serie als Kurt le Roy als Schauspieler Playback. Kurt ist bei GZSZ ein fiktiver Rockstar, genau wie die Figur Jo Gerner nur erdacht ist und Wolfgang Bahro im richtigen Leben kein Jurist oder Privatier ist.“ 

Und so kam es zu der Band Dark Circle Knights bei GZSZ: „Die Figur der Tanja Seefeld bekam vor zwei Jahren laut Drehbuch einen Vater, der Rockstar in Amerika ist. Sie kannte ihn nicht, hat nur ein paar Platten von ihm gefunden und einmal einen Song im Radio gehört. Damals gab es noch keine Figur namens Kurt le Roy, noch nicht einmal ein Casting. Ich produzierte zwei Testsongs.“ 

Dann kam der große Erfolg und der Wunsch nach mehr: „Die Produzenten fanden die Demos und auch die Fans die Musik bei GZSZ ziemlich cool. Die Geschichte in der Serie lief sehr erfolgreich. Viele wollten die Musik haben, was uns überraschte und auch sehr freute. Ein halbes Jahr und fünf Songs später wurde eine Reunion der Band ‚Dark Circle Knights’ für GZSZ geschrieben und deren Trip nach Berlin angekündigt. Das war Mitte 2011, da hatten wir die Stimme aber schon etabliert, Songs waren produziert und somit kamen wir aus der Nummer nicht mehr raus und zogen sie durch.“

Beck weiter zu den Produktionsinterna: „Die Geschichte um den Rockstar-Vater war zunächst ein Test, mit einer fiktionalen Band zu arbeiten. Der Erfolg überraschte uns alle und die Fans forderten nach mehr. Daher musste Tim Williams als Schauspieler ran und spielte fortan Kurt Le Roy.“ Alle Erlöse wurden später komplett dem RTL Spendenmarathon für Kinder in Not zur Verfügung gestellt.

Zu den erwartenden Reaktionen der GZSZ-Fans sagt Uli Beck:  

„Ich glaube und wir hoffen nicht, dass unsere Fans sauer sind – sie werden eher verblüfft sein. Die Songs stehen mittlerweile auch für sich alleine. Vor allem die Nummer ‚Lost Daughter‘ hat sich losgelöst von der Serie etabliert.“ 

Ein Problem hat der Vollblutmusiker Beck nicht damit, dass ein anderer Künstler mit der Band als schauspielernder Sänger in der Serie präsent ist: „Wir sind Profis und unsere Kompositionen stehen im Vordergrund – nicht wir. Musik ist unsere Motivation.“

Und das komponiert Beck noch alles für GZSZ: „Manchmal gibt es in einer 25-Minuten-Folge 19 Minuten Musik. Ich komme dann als Musiker und Komponist ins Spiel, um das Ganze mit viel Leidenschaft und Herzblut musikalisch für Serien wie GZSZ zu arrangieren.“ 

Auch Tim Williams spricht zu der GZSZ-Musik-Enthüllung: 

„Es ist gut, dass wir die Geschichte jetzt auflösen. Die Songs waren schon fertig, als ich einstieg. Ein anderer Sänger (Marco Bach) hatte die Stücke schon ein Jahr zuvor eingesungen. Ich bin bei GZSZ als Schauspieler – nicht als Musiker.“ 

Übrigens: „Unter meinem Namen Tim Williams – also nicht in der Rolle als Kurt (lacht) – habe ich ein eigenes Musikprojekt und gerade 5 Songs unter dem Titel „Temporary Man“ veröffentlicht (Alle Infos dazu unter: http://www.tim-williams.eu/). Der Musikstil ist rockig. Es geht um einen Mann, der sehr viel rumkommt und nach einer Zeit immer weiterzieht. Männermusik mit Herz.“ 

Ist das jetzt ein GZSZ-Skandal? „Ich glaube nicht, dass die GZSZ-Fans verwundert oder enttäuscht sein werden. Jeder Zuschauer weiß, dass die Serie fiktiv ist und nicht in der Realität spielt. Die Zuschauer wissen sehr wohl zwischen Kurt und Tim zu unterscheiden“, so der Schauspieler und Musiker Williams.