PC: Limbo – Special Edition „Unkompliziert direkt losspielen“

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Ungewiss über das Schicksal seiner Schwester, tritt ein Junge in den Limbus…

Es ist still im Wald, in dem der Junge aufwacht. Ein trister Nebelschleier durchzieht das Bild. Die beklemmende Stille wird nur vom Rauschen des Windes gestört. Der kleine Kerl rappelt sich auf. Wer er ist? Warum er da liegt? Der Spieler weiß es nicht, und er erfährt es auch nicht. Was zu tun ist, liegt dagegen auf der Hand. Raus aus dem düsteren Gehölz – irgendwo in der Nähe soll seine Schwester sein. Also läuft er los, stets sein Ziel vor Augen – und sehr bald auch die Gefahr: Fallen, Gegenstände, Naturgewalten oder monströse Insekten versperren seinen Weg. Doch es gibt immer einen Ausweg. Der ist nicht gleich ersichtlich, und genau darin liegt der Reiz. Jetzt ist es an dem jungen Mann, sein Schwester zu finden. Er wird demnächst über Abgründe hüpfen, Hindernisse erklettern und Fallen ausweichen. Schon bald gilt es, Kisten an die richtige Stelle zu schieben, um Vorsprünge zu erreichen, Fließbänder in Bewegung zu versetzen oder mit Kränen einen Reifen zu transportieren, der dann im richtigen Moment Druckschalter aktivieren soll.

Ich komme erstmal zu der Grafik von dem Spiel. Die ist einfach aber irgendwie richtig genial. Ich finde es sieht super aus. Auch die Steuerung ist absolut einfach gehalten, was mich wirklich wundert, denn man kennt ähnliche Spiele ja immer sehr viel komplizierter. Lediglich der Sound ist etwas schwach und kaum vorhanden. Es sorgt zwar für dunkle Stimmung ist jetzt aber nicht besonders gelungen oder gut gemacht. Dann lieber ohne Sound. Was ich leider noch bemängeln muss, sind manche Abschnitte, die wirklich schwer zu lösen sind. Ich bin ja nicht der Spieler, der bei Jump and Run viel Bock auf Rätsel hat, sondern schnell muss es gehen. Actionreich und schnell, das kommt hier etwas zu kurz und wird immer wieder unterbrochen, das stört den Spielfluss meiner Meinung nach ein wenig. Außerdem stört es mich, dass man direkt drauf losrennt, ohne zu wissen, wo man ist, warum man da ist und warum man eigentlich losrennen sollte. Ich bin da also zunächst wenig motiviert Ran gegangen. Dennoch macht das Spiel laune. Probiert es mal aus.  Mein Dank geht an Headup Games, die mir freundlicherweise dieses Spiel für eine Rezension zur Verfügung gestellt haben.

GRAFIK  94%
SOUND  60% 
STEUERUNG  90% 
GESAMTWERTUNG   81% 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de