Interview mit dem Autor, Medienberater und Mental Coach Mathias Fischedick „Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze“

Mathias Fischedick ist ein Deutscher Medienberater, Mental Coach und Autor.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

 

Man weiß gar nicht so genau wie man einen Einleitungssatz über Sie schreiben soll, Sie sind ja Medienberater, Mental Coach,  Autor … Wie würden Sie sich selbst bezeichnen?

Ich würde mich als einen Menschen beschreiben, der sehr an anderen Menschen und an Unterhaltung interessiert ist. Ich weiß dass diese Mischung an Betätigungsfeldern auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlich klingt. Wer mich aber einmal kennen gelernt hat, für den macht das alles Sinn. Ich bin Sohn und Enkel von Schauspielerinnen und hatte dadurch von klein auf immer schon Kontakt zu Theater, Fernsehen, Film und Rundfunk. Als Kind stand ich auch selbst oft vor der Film-und Fotokamera oder dem Mikrofon. Und so war es mir schon in die Wiege gelegt, dass ich in einem Medienberuf lande. Gleichzeitig haben mich immer andere Menschen interessiert und ich habe eine Zeit lang mit dem Gedanken gespielt, Psychologie zu studieren. Mit Ende 20 habe ich dann parallel zu meinem Medien Beruf angefangen mich als Coach ausbilden zu lassen. Es gibt einfach zu viele Dinge die mich interessieren, als dass ich sie mit nur einem Beruf abdecken könnte. Ich finde es interessant, dass es in Deutschland noch als etwas ungewöhnliches wahrgenommen wird, wenn man gleichzeitig oder in kurzen Abständen in unterschiedlichen Berufen arbeitet. In den USA gehört das dagegen zur Normalität. Dort ist es nichts Besonderes, wenn jemand ein paar Jahre als Bäcker arbeitet und dann zum Metzger umsattelt.

 

Auf Ihrer Webseite steht ein beeindruckender Werdegang im TV Bereich, dort steht, dass Sie Gameshows produziert haben, mich würde interessieren für welche Shows genau Sie zuständig waren?

Das stimmt, ich hab unter anderem Gameshows produziert. Die bekanntesten sind wahrscheinlich “Jeopardy!“ und „Deal or Deal“. “Jeopardy!“ war mein Einstieg in die Branche. Dort habe ich als Redaktionsassistent angefangen und Quiz-Fragen geschrieben. Bei „Deal or Deal“ war ich dann Jahre später der zuständige Producer.

 

Und wie kann man sich Ihre heutige Arbeit als Medienberater genau vorstellen? Ich glaube viele Leser haben nur so eine ungefähre Ahnung wie der Beruf aussieht.

Hinter der Berufsbezeichnung „Medienberater“ können sich ganz viele verschiedene Tätigkeiten verbergen. In meinem Fall gehört z.B. dazu die Beratung von TV-Produktionsfirmen bei der Entwicklung von neuen Sendungen. Dabei steuere ich zum Beispiel Ideen bei, wie eine Sendung spannender, origineller oder besser verständlich wird. Und ich helfe mit meiner Erfahrungen aus 20 Jahren Fernsehgeschäft, die Sendungen dann möglichst effizient und hochwertig umzusetzen. Ein anderer Bereich den ich als Medienberater abdecke, ist das Coachen von Moderatoren.

Dazu kommt noch mein Spezialgebiet: die Beratung bei der Produktion von Zaubersendungen oder bei Auftritten von Magiern in Unterhaltungssendungen. Dadurch, dass ich mich seit dem ich neun Jahre alt war mit der Zauberei beschäftige, habe ich auf der einen Seite das Expertenwissen auf diesem Gebiet und auf der anderen Seite durch meinen Beruf das Fachwissen, wenn es um Fernsehproduktionen geht. Dadurch kann ich gut zwischen Zaubereien und Fernsehmachern vermitteln und weiß wie man vor der Fernsehkamera zaubern muss, damit es täuschend und unterhaltsam ist. So habe ich zum Beispiel alle Kandidaten von „The next Uri Geller“ beraten.

 

Dürfen wir uns in der Zukunft auf mehr von dem Autor Mathias Fischedick freuen oder geht es jetzt anderer Wege?

Es gibt noch viele interessante Themen, über die ich gerne schreiben würde. Ich gebe mir aber selber die Zeit diese Ideen reifen zu lassen, so dass am Ende gehaltvolle, unterhaltsame und durchdachte Bücher dabei herauskommen.

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant?

Ich werde weiterhin als Medienberater tätig sein, gleichzeitig betreibe ich meine Coachingpraxis in Köln und werde mich in Zukunft mehr auf den Vortrags- und Seminarmarkt konzentrieren.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Mir fällt spontan ein Zitat von Oscar Wilde ein „Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.“

 

Nun aber auch schon zu meiner letzten Frage, diese stelle ich immer jedem, ein Markenzeichen, und bin sehr gespannt wie diese dann beantwortet wird: Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Eine interessante Frage! Dazu brauche ich viel Fantasie, denn ich gehe nicht so gerne in die Sauna, da ist es mir zu heiß drin. Ich glaube ganz allgemein gesagt würde ich nicht mit einem fanatischen Rechtsradikalen in der Sauna sitzen wollen.

 

nachgebloggt bedankt sich ganz herzlich für dieses Interview. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder sich die Zeit nimmt für ein Interview, für seine Fans, für interessierte Menschen. Wenn Dir dieses Interview gefällt, sage es gerne weiter und wenn Du noch Fragen hast, darfst Du diese gerne hier stellen.

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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