Interview mit Society-Reporterin Tanja Bülter „Gerade jetzt, wo es auf Weihnachten zu geht, wäre Empathie an den richtigen Stellen gut“

Tanja Bülter ist eine deutsche Society-Reporterin.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews. 

Tanja, als Society-Reporterin haben Sie bereits sehr viele „Promis“ getroffen, können Sie sich an den ersten „Promi“ erinnern, den Sie kennen gelernt haben?

Mein erstes längeres Interview mit einem Megastar:  Matt Damon – einer der bodenständigsten Hollywoodstars. Wir kamen nach dem Interview noch ins plaudern. Er ist echter Berlin Fan und ich habe ihm Restaurant-Tipps gegeben. Tatsächlich war er abends in dem Restaurant, das ich ihm empfohlen habe – wie ich dann in der Zeitung lesen konnte!

 

Wie ist das Gefühl dann, wenn man selbst ein großes Interesse beim Publikum hervorruft? Wenn man merkt man gehört auch ein wenig zu diesen „Promis“?

Den roten Teppich kannte ich ja jahrelang nur aus der Reportersicht „hinter der Kordel“. Da  kann man das Treiben prima studieren. Ich wußte danach genau, was man nicht machen sollte! Journalistin bleibe ich auch als Moderatorin und Societyexpertin. Etwas aus den Menschen heraus zu kitzeln, spornt mich nach wie vor an.

 

Können Sie sich an Ihr erstes Interview erinnern?

Ich habe schon bei der Schülerzeitung gearbeitet und musste damals unseren Direktor interviewen. Er war für mich die graue Eminenz und ich hatte mächtig Respekt!

 

Bei n-tv sind Sie regelmäßig zu sehen, außerdem moderieren Sie noch verschiedene Events. Bleibt bei dieser ganzen Arbeit eigentlich noch Zeit für ein Privatleben?

Aus meinem herrlichen Privatleben ziehe ich ja die positive Energie für meine Arbeit! Mein Lebenspartner hat mir gerade nach 5 gemeinsamen Jahren und unserem wunderbaren Sohn einen Heiratsantrag gemacht. Eine schönere Liebeserklärung gibt es wohl kaum! Meine Arbeit erfüllt mich aber auch – beides zu haben, ist ein großes Privileg!

 

Wie sind Sie eigentlich zu diesem Beruf gekommen, war es schon immer irgendwie ein Wunsch im Fernsehen zu arbeiten?

Zwar wollte ich immer journalistisch arbeiten, habe mich aber langsam heran getastet – erst als Redakteurin für Lokalzeitungen, dann Radio und irgendwann war ich neugierig, Text, Bild und Ton in Einklang zu bringen.

 

Warum dann gerade der Beruf der Moderatorin / Reporterin, warum nicht etwa Schauspielerin? Oder hätten Sie an letzteren auch Interesse, wäre das vielleicht sogar noch ein Ziel?

Nach meinem Studium und meinem Volontariat habe ich lange als Redakteurin gearbeitet, durfte für Reportagen um die Welt reisen und auch in unseren Studios in den USA und London arbeiten. Irgendwann haben die mich dann vor die Kamera gestellt. Das war wieder eine neue Herausforderung und ist es bis heute geblieben!

In einer Serie durfte ich mal Schauspielluft schnuppern: für eine Szene habe ich eine Moderatorin „gespielt“. Das hat sehr viel Spaß gemacht.

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant?

Neben meiner Arbeit als Moderatorin schreibe ich noch Kolumnen (z.B. frauenzimmer.de), arbeite als Snchronsprecherin, entwerfe für Unternehmen Konzepte für Bewegtbild-Auftritte, habe Shootings (z.B. als Testimonial für ein Jeans-Label) und coache Nachwuchskräfte. Zudem engagiere ich mich seit Jahren für die Stiftung Kinderherz.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Gerade jetzt, wo es auf Weihnachten zu geht, wäre Empathie an den richtigen Stellen gut. Ob für das Kinderheim nebenan, eine Patenschaft im 3. Welt Land oder eine Spende für die Stiftung Kinderherz. Jährlich kommen rund 7000 Säuglinge mit einem Herzfehler zur Welt – das ist die häufigste Erkrankung bei Neugeborenen. Wer einmal auf so einer Station war und erlebt hat, wie ganze Familien dort teilweise wochen- und monatelang zum Beispiel auf ein Spenderherz warten, der möchte am liebsten sofort alles in Bewegung setzen, um den kleinen Geschöpfen zu helfen.

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Mit meinem Ex! 

 

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