Der Untergang der Laconia | TV Tipp

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© ARD Degeto/SWR/Teamworx/Boris Guderjahn

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Mittwoch, 2. November und Donnerstag, 3.November 2011 | 20:15 im Ersten

Produktinfo: 1942 torpediert ein deutsches U-Boot den englischen Truppentransporter „Laconia“. Als Werner Hartenstein, Kommandant der U 156, britische Offiziere des sinkenden Schiffes gefangen nehmen will, werden er und seine Crew unerwartet Zeugen eines Infernos: Unzählige Menschen, darunter Frauen und Kinder, kämpfen im Wasser verzweifelt um ihr Leben. Hartenstein trifft eine mutige Entscheidung, die in keinem Kriegshandbuch vorgesehen ist. Nach der Torpedierung der „Laconia“ rettet U-Boot-Kapitän Hartenstein über 1000 Schiffbrüchigen das Leben, unter ihnen zahlreiche britische Zivilisten. In der Hoffnung auf internationale Hilfe gibt der mutige Kommandant in einem unverschlüsselten Funkspruch seine Koordinaten preis. Damit setzt er sich und seine Besatzung einer tödlichen Gefahr aus, denn die U 156 ist möglichen Angriffen wehrlos ausgeliefert. Als sich ein amerikanischer Bomber nähert, halten Deutsche, Briten, Italiener und Polen gemeinsam den Atem an. Die aufwendige internationale Koproduktion rekonstruiert eine der spektakulärsten Rettungsaktionen des Zweiten Weltkriegs.Ken Duken spielt als Werner Hartenstein die beeindruckendste Rolle seiner Karriere. Die aufwendig inszenierte deutsch-englische Koproduktion mit Franka Potente, Lindsay Duncan, Thomas Kretschmann und Andrew Buchan zeichnet die erschütternde Chronik einer beispiellosen Rettungsaktion.

© ARD Degeto/SWR/Teamworx/Boris Guderjahn

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Fazit: Der Untergang der Laconia, ein Film nach einer wahren Geschichte. Solche Filme mag ich oft nicht, weil diese „wahren Geschichten“ eben bis zur Unkenntlichkeit verdreht werden, um irgendwie Action und tolle Story hineinzubringen. Hier hält sich das in der Tat in Grenzen. Zwar wird zwischen den Fakten auch unheimlich viel „blabla“ gezeigt aber wenn es dann um die Fakten geht ist der Film hochinteressant und hält sich sogar so ziemlich an die Geschichte. Die Beweggründe der Charaktere, die mir immer wichtig ist, kommt auch wunderbar rüber, was wohl auch an den super Schauspielern liegt, die hier mitwirken. Etwa Ken Duken oder auch Franka Potente haben mir super gefallen. Für mich kam sogar etwas Hollywood Feeling auf. Die beiden Teile laufen zusammen etwa 180 Minuten, was ich als zu viel erachte. Man hätte viel von diesem „blabla“ wie ich es mal nenne weglassen können und aus diesem Zweiteiler einen normalen Film machen können. Das wäre meiner Meinung nach denke ich interessanter gewesen. Vor allem, weil hier der zweite Teil anfangs sehr schleppend läuft, bis es wieder so richtig losgeht. Empfehlen kann ich diesen Film aber trotzdem.

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de