Interview: Katja Studt „die Vaterfrage des Kindes von Karola bekommt noch eine ungeahnte Wendung“

Katja Studt  ist eine deutsche Schauspielerin.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

© ARD/Claudius Pflug

© ARD/Claudius Pflug

Ihr Sprung ins Fernsehen war ja unglaublich; Sie haben sich auf eine Zeitungsannonce gemeldet mit 13, hatten Ihre Eltern da nichts dagegen? 

Meine Eltern habe ich erst nachdem ich die Einladung zur 1. Castingrunde erhalten hatte in meine geheime Bewerbungsaktion eingeweiht, da war es für sie schon zu spät, es mir nicht zu gestatten, da ich Feuer und Flamme war.

 

War das damals einfach nur eine „Laune“, das mal zu machen oder hatten Sie schon den Wunsch, Schauspielerin zu werden?

Ich hatte damals tatsächlich schon den Wunsch Schauspielerin zu werden, aber ich glaube dass ging fast allen Mädchen meines Alters genauso. In der engeren Auswahl standen damals noch „Tierärztin“ und “ Stewardess“, es hätte mich also in diverse Richtungen verschlagen können…

 

Dann folgten wirklich viele Auftritte im Fernsehen, 1995 haben Sie sogar (laut wikipedia) in 11 Produktionen mitgewirkt, war oder ist das nicht manchmal etwas sehr viel?

Die 11 Produktionen in einem Jahr Information stimmt so nicht, ich habe zwar immer viel gearbeitet, aber das habe ich noch nicht geschafft. Mir war allerdings immer wichtig, das Leben als solches zu „erleben“ und es nicht nur zu spielen, daher habe ich stets eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit angestrebt.  

 

Was macht denn für Sie den Reiz des Berufes „Schauspielerin“ aus?

Der Beruf ist so wunderbar vielschichtig und wird niemals langweilig. Es geht um Psychologie, um Hingabe, Leidenschaft, Neugierde, Reisen, Grenzen ausloten – eigene sowie die der Figuren -, und man kann Dinge erleben, die man sonst in seinem Leben so nicht ausleben würde. Es ist schlichtweg mein Traumberuf.

 

Demnächst stehen 13 neue Folgen „Die Stein“ an, wie sind diese geworden? Sind Sie zufrieden?

Ich bin genauso gespannt wie Sie auf die neuen Folgen, da ich noch keine vorab gesehen habe und mir grundsätzlich nie die Muster ansehe.

© ARD/Claudius Pflug

© ARD/Claudius Pflug

Gibt es eigentlich Produktionen, mit denen Sie heute nicht mehr so zufrieden sind?

Ich habe immer versucht, mein Bestes zu geben, aber es gab ein paar Rollen, die ich aufgrund mangelnder Lebenserfahrung wohl im nachhinein anders und wahrscheinlich auch besser hätte spielen können. Ich meine damit Rollen wie die einer um ihr Kind bangenden Mutter; was das wirklich bedeutet kann ich tatsächlich erst in der ganzen Dimension begreifen, seit ich selbst Mutter bin.

 

Was passiert denn in den 13 neuen Folgen, verraten Sie uns da was?

Es geht weiterhin hoch her im emotionalen Wirrwarr der beiden Schwestern, die Vaterfrage des Kindes von meiner Rolle „Karola“ bekommt noch eine ungeahnte Wendung, die selbst mich bei der 1. Lektüre der neuen Folgen sehr überrascht hat

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant?

Im Oktober/November verschlägt es mich für Dreharbeiten für einen ARD Fernsehfilm nach Malaysia; mehr darf ich Ihnen an dieser Stelle leider nicht verraten.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Ich wünsche mir sehr, daß die 2. Staffel von „Die Stein“ genauso gut ankommt wie die Erste und die Zuschauer 13 Abende lang prima unterhalten werden! 

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Mein letzter Saunabesuch liegt schon einige Zeit zurück, aber als ich einmal einem meiner hemaligen Lehrer begegnet bin, hätte ich gerne unter diesen Umständen auf dieses Zusammentreffen verzichten können…   

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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