Joss Stone – LP1 | CD Review

Die Rezensionen auf nachgebloggt.de sind natürlich nur eine Meinung von mir.
Geschmäcker sind verschieden, bitte beachte das.

Produktinfo: Vor ungefähr einem Jahr war Joss Stone, die Grammy-ausgezeichnete Sängerin, zu Hause in ihrem Heimatort Devon in England, als ein Bekannter vorbeikam und ihr von seinem Vorhaben erzählte, nach Spanien zu fahren, um an seinem Boot zu arbeiten. „Ich hatte die Woche über noch nichts vor, also beschloss ich, mit ihm zu fahren“, sagt Joss. „Ich holte meinen Van, den ich Janis nenne, und wir fuhren nach Spanien. Bevor ich mich versah, sind aus einer Woche vier Monate geworden, in denen wir überall gewesen sind! Der Van ist inzwischen kaputt gegangen, und wir sind wieder zuhause.“

Joss‘ natürliche Fähigkeit, auf ihren Instinkt zu hören und danach zu handeln, hat sie an den Punkt ihrer Karriere gebracht, an dem sie jetzt steht. Mit 24, in einem Alter, in dem die meisten Künstler erst damit beginnen, sich selbst zu beweisen, ist Joss bereits seit bald zehn Jahren ein Star. Und jetzt, nachdem sie ihr eigenes Label „Stone’d Records“ gegründet hat und am 22. Juli 2011 ihr nunmehr fünftes Album „LP1“ in Zusammenarbeit mit Surfdog Records (NEO/Sony Music) veröffentlicht, übernimmt sie selbst den Platz am Steuer und gibt die Richtung an. „Kennt ihr Leute, die sagen ‚Ich würde gern ein Baby bekommen‘, oder ‚Ich würde gern ein Jahr lang herumreisen‘ oder ‚Ich möchte ein Haus bauen‘, aber dann meinen, jetzt sei nicht der richtige Zeitpunkt?“, fragt Joss. „Ich sage euch: Macht es einfach. Steigt in den Wagen und fahrt los. Alles andere wird sich darum herum ergeben.“

Fazit: Direkt bei dem ersten Track musste ich an Stefanie Heinzmann denken, wie ähnlich die Schweizer Sängerin doch Joss Stone ist, geht mir gerade beim Schreiben durch den Kopf, was mir auch erst jetzt wirklich bewusst wird. Meiner Meinung nach hat Joss Stone aber einfach die bessere Stimme, der Wiedererkennungswert ist einfach höher, wie man bei diesem Album sehr schön hört. Was schade ist, es sind nur 10 Tracks drauf, was in meinen Augen wirklich etwas dürftig ist für ein Album, dafür sind diese 10 Tracks alle super, was ja auch selten ist. Der Track „Karma“ ist besonders genial, da bekommt man wirklich eine Gänsehaut alleine von der Stimme, unglaublich, ich bin wirklich fasziniert.

Der Track „Somehow“ ist auch wirklich genial, ich mag solche Gitarrenriffs wie in diesem Track vorkommen. Der einzige Track der mir nur mittelmäßig gefällt ist „Boat Yard“ der ist am Anfang etwas sehr langsam, gar nicht mein Geschmak, Geschmäker sind ja aber wie bekanntlich verschieden. Ich kann euch dieses Album also wirklich guten Gewissens empfehlen. Hört doch mal rein …

Mein Dank geht an Starkult Promotion, die mir freundlicherweise dieses Album für eine Rezension zur Verfügung gestellt haben.

Interessante Links zu diesem Beitrag

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

Das könnte Dir auch gefallen: