Norman Bücher – Extrem: Die Macht des Willens | Buch Review

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Bild vom Goldegg-Verlag

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Ich interessiere mich schon seit langem für Extremsportler, weil ich diese Erfahrungen spannend finde und es beeindruckend finde wie Menschen an ihr Leistungslimit gehen und darüber hinaus. Das Interview mit Norman Bücher war schon sehr interessant, so dass ich mich auf das Buch sehr freute. Allerdings war das Buch anders als ich es erwartet hatte.

Vor einiger Zeit hatte ich ein Buch von Extremläufer Christian Schiester, Wahnsinn Wüste: sich die Welt erlaufen vorgestellt. Das empfand ich als sehr gut, weil eben dort sehr viele Abbildungen waren, so dass man sich die Situationen sehr gut vorstellen konnte über die geschrieben wurde.

Bei dem Buch Extrem: Die Macht des Willens, von Norman Bücher war das leider nicht der Fall, das ist in meinen Augen ein großer Kritikpunkt. Bei vielen Rennen die Norman beschrieb konnte ich mir einfach nicht genau vorstellen wie es da ausgesehen haben muss, weil er eben nicht genug ins Detail ging, dennoch waren die geschilderten Rennen spannend. Auch die Anekdoten zwischendurch waren stellenweise sehr lustig und regten zum Nachdenken an.

Das Buch ist auch nicht nur ein Erfahrungsbericht, sondern auch eine Art Motivationsbuch, Norman gibt ja auch Seminare. Diese Teile in dem Buch waren Okay, also nicht sehr gut aber auch nicht schlecht, sondern okay.

Was mich noch ein wenig störte, war die Tatsache, dass vieles immer unterbrochen wurde und an späterer Stelle weitergeschrieben wurde. So schreibt Norman über ein Rennen, unterbricht es für einige Sätze der Motivation und schreibt dann viele Seiten später weiter über das Rennen, so wird man immer wieder abgebrochen, so zumindest das Gefühl.

Ich empfand das Buch also zwar in Ordnung, aber sehr schwer zu lesen, aber dennoch keine Zeitverschwendung. Mein Dank geht an Norman, der so freundlich war mir dieses Buch zur Verfügung zu stellen.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de