Interview: Nadja Maleh „Jerry Lewis und Charlie Chaplin waren schon von klein auf meine Helden“

Nadja Maleh ist eine österreichische Kabarettistin.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

 

Foto: Nadja Maleh

Foto: Nadja Maleh

Nadja, Ihr Vater kommt aus dem Syrien, Ihre Mutter aber ist Österreicherin, was verbindet Sie denn zu Ihren syrischen Wurzeln?

Wurzeln wachsen im Laufe des Lebens, von selber! Wenn sie gepflegt werden, umso mehr.

Da ich als Kind oft in der Heimat meines Vaters bei der Familie Urlaub gemacht habe, und zu allen eine innige Beziehung da war, verbinden mich bunte Bilder und starke Emotionen mit Syrien!

 

Die Schauspielerei, das Unterhalten, war das schon immer ein Berufswunsch?

Seit ich denken kann, Ja! Das wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt! Vielleicht kann man auch von Bestimmung sprechen, denn ..etwas anderes als Schauspiel war für mich gar nie eine Option!

 

Und wie haben bzw. wann haben Sie dann gemerkt, dass Sie ein besonderes Talent dazu haben Menschen auf „komische“ Art und Weise zu unterhalten?

Zufällig! Zuerst im Freundeskreis, in der Familie, dann in der Schultheatergruppe, dann in der Schauspielschule…und dann war es kein weiter Weg mehr zum Kabarett! Wenn ich zurück denke, dann erinnere ich mich: Jerry Lewis und Charlie Chaplin waren schon von klein auf meine Helden, … da hat sich also schon eine Richtung abgezeichnet!

 

2001 wurden Sie der breiteren Masse ja als Ensemblemitglied der Sendung Wochenshow bekannt, hat man Sie eigentlich jetzt zum restart der Sendung nochmal angefragt?

Nein.

 

Hätten Sie wieder mitgespielt?

Nein. ich hatte meine tolle Wochenshow-Zeit!

 

Ihr Terminkalender ist aber dennoch voll, wo wird man Sie als nächstes sehen können?

Ich bin viel in Österreich und Deutschland unterwegs, ich führe ein Nomadenleben!

 

Foto: Nadja Maleh

Foto: Nadja Maleh

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant, darf man da schon etwas verraten, vielleicht wieder Fernsehen?

Fernsehen ist immer ein Wunsch, eine Option! Mal sehen, was sich so in nächster Zeit ergibt. Ich bin ja regelmäßig im BR bei der „Grünwald Freitagscomedy“ zu sehen, was Riesenspaß macht!  Derzeit spiele ich noch in einer österr.Theaterproduktion mit! Und plane ein musikalisches Duo für nächstes Jahr. Immer wieder gibt es Berührungspunkte mit anderen wunderbaren Kollegen! Aber das Solokabarett steht an erster Stelle!

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Ich wünsche jedem, dass er -was auch immer er beruflich macht –  mit Freude und Begeisterung machen kann!

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Ich würde mit niemandem in der Sauna sitzen wollen, da bin ich eigen! „Gemeinsam nackt schwitzen“ … ist nicht meine ideale Vorstellung von Entspannung!

 

nachgebloggt bedankt sich ganz herzlich für dieses Interview. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder sich die Zeit nimmt für ein Interview, für seine Fans, für interessierte Menschen. Wenn Dir dieses Interview gefällt, sage es gerne weiter und wenn Du noch Fragen hast, darfst Du diese gerne hier stellen.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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