Bärbel Schäfer „Das Genre Daily-Talk, gibt es ja kaum noch im deutschen TV“

Bärbel Schäfer ist eine deutsche Fernsehmoderatorin.

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Das Genre Daily-Talk, gibt es ja kaum noch im deutschen TV- Und wenn ich heute Talk anschaue, dann politische Talkshows. 

Quelle: Hessischer Rundfunk

Bärbel, ich habe gelesen, dass Sie in Ihrer Jugend auf einer Amerikanischen Schule ein Tennis-Stipendium erhielten. Diese Tatsache war mir wirklich noch neu, wieso haben Sie aus dieses Talent damals nicht weiter ausgebaut?

Der Wunsch, daraus dann auch einen beruflich Alltag zu machen, war eben nicht so groß, wie die Lust zu schreiben und zu moderieren. Aber ich spiele gerne noch ab und zu zum Spaß gegen starke Gegner. 

Ihre Fernsehzeit fing schließlich beim WDR an und führte ziemlich schnell ins Privatfernsehen zu RTL, wo Sie 1.500 Sendungen Ihrer Talkshow moderierten, Wahnsinn. Verfolgen Sie Talkshows heute noch im Fernsehen?

Das Genre Daily-Talk, gibt es ja kaum noch im deutschen TV- Und wenn ich heute Talk anschaue, dann politische Talkshows. 

Wie groß war denn Ihr Einfluss auf die Menschen die eingeladen wurden zum Talk?

Wir haben an fünf Tagen die Woche sechzig Minuten Programm geliefert und dabei unter deutsche Dächer geblickt. Was damals neu war, ist heute ganz normal 

Gibt es Sendungen an die Sie sich spontan noch gut erinnern können?

Unsere Sendungen gegen Rassismus, die ersten Auftritte von Atze Schröder und Oliver Pocher, Schauspielercastings und die Suche nach der großen Liebe. 

Es folgte eine viel bewegte Zeit über die man denke ich auch nicht wieder reden muss, weil etliche Medien dieses einfach alles schon zur Genüge zerkaut haben. Wie reagieren Sie eigentlich heute darauf wenn speziell versucht wird auf diese das Gespräch zu lenken, ist dies nicht langsam wirklich nervig? 

Nein. Das gehört zu meinem Berufsleben dazu. 

Nach einige Jahren Fernsehpause, kann man sagen, starteten Sie auf RTL2 mit der Show „Deutschlands klügste Kinder“ vor einigen Tagen, wie sind Sie zu diesem Projekt gekommen? 

Es war eine Anfrage des Senders und der Produktionsfirma an mich als Moderatorin. Ich habe das Konzept gelesen, zugesagt  und gerade eine zweite große, weitere Primetime-Show mit dem Titel „Wer wird Deutschlands Bester?“ für den Sender produziert. 

Quelle: Hessischer Rundfunk

Wie genau kann man sich diese Show vorstellen, wenn man diese noch nicht gesehen hat?

24 kluge Kinder, mit ihren jeweiligen Spezialgebieten zu Gast  in einem Quizformat. Eine Show mit hohem Tempo und Unterhaltungswert 

2011 steckt ja gerade erst im ersten Drittel, was planen Sie denn für die nächste Zukunft und wo können wir Sie noch sehen/hören?

Jeden Sonntag live von 10 bis 13 Uhr auf hr3.de und über die Webcam auch sehen. Ich gehe mit meinen Büchern noch regelmäßig auf Lesereise und bin bald wieder auf RTL 2 zu sehen mit der Show „Wer wird Deutschlands Bester?“. 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Mit Leuten, die kein Handtuch auf die Bank legen. 

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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