Oliver Petszokat „hab oft einen zu großen Respekt vor den Risiken und kneife dann“

Oliver Petszokat ist ein deutscher Schauspieler, Sänger und Moderator. Er ist besser bekannt unter dem Künstlernamen Oli.P

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Ich denke, dass das eine Charakter- und Umfeldfrage ist. Mein Freundeskreis hat sich in den letzten 14 Jahren nicht sonderlich verändert.

Foto: Oliver Petszokat

Oli, Sie sind Entertainer kann man sagen, Musiker, Sänger und Schauspieler, warum sind Sie eigentlich nicht wie viele in die Fußstapfen Ihres Vaters getreten und Polizist geworden?

Ich hab da nie wirklich drüber nachgedacht, auch wenn alle männlichen Mitglieder in meiner Familie Polizisten oder SEK-Leute waren. Durch mein Hobby Tanzen und das ganze Drum Herum war irgendetwas, wo man ein bisschen bekloppt sein muss, wahrscheinlicher 😉 

Sie hatten bereits am Anfang Ihrer Schauspielkarriere großen Erfolg durch GZSZ, wie bleibt man da auf dem Teppich, ist das nicht verdammt schwer?

Ich denke, dass das eine Charakter- und Umfeldfrage ist. Mein Freundeskreis hat sich in den letzten 14 Jahren nicht sonderlich verändert. Freundschaften zu anderen „Promis“ aus dem Fernsehen oder der Musik sind eher selten. Das sind so 3 bis 4. Der Rest hat mit der Branche nichts zu tun. So lebe ich privat ein ganz normales bürgerlichen Leben, in dem es darauf ankommt wie und nicht wer man ist. 

Vor Jahren habe ich Sie glaube ich mal sagen gehört, dass sie diesen Sprechgesang mit dem man Sie ja durchaus noch verbindet selbst nicht mochten, warum eigentlich nicht? Ich fand das Projekt sehr angenehm.

Ich hab kein Problem mit meiner musikalischen Vergangenheit. Ganz im Gegenteil. Ich kann auf eine recht spaßige und unterhaltsame Zeit zurückschauen. Im Nachhinein wäre ich natürlich hier und da nicht so viele Kompromisse eingegangen und hätte lieber hier und da mal nein gesagt… aber ich hoffe, ich hab noch einiges vor mir, wo ich ein paar Dinge im Vorfeld anders angehen kann. Ich schiele mit einem Auge schon stark auf ein musikalisches Comeback… 

Wenn man den Fernseher an schaltet sind Sie immer irgendwo zu sehen, Sie nehmen an total vielen Projekten teil, ist das nicht furchtbar stressig und behalten Sie da noch einen Überblick oder wie kann man sich das vorstellen?

Im Fernsehen kommt das oft so rüber, als ob man immer und überall zu sehen ist… In Wirklichkeit wird aber auch vieles vorproduziert und wiederholt. Ich hab eigentlich einen recht entspannten Arbeitsrhythmus, hab genug Zeit für mich und meinen Sohnemann… und natürlich für die Hunde. 

Gibt es auch Projekte von denen Sie denken „Die hätte ich mal besser nicht gemacht“?

Klar gibt es auch solche Projekte. Die sind aber eher an drei Fingern abzuzählen. Ich mag sie hier nicht gerne nennen, denn da können die Projekte und Macher nix für, sondern nur ich, weil ich sie zugesagt hab 😉 

Und welches war Ihr bisheriges Lieblings-Projekt?

Stars auf Eis. Eine Staffel Eiskunstgelaufen, die zweite auf dem Eis mit Frau Witt moderiert … das war der Knaller! 

Sie sind ab und an bei Raab-Events zu sehen, ist die Teilnahme bei diesen Events zur heutigen TV-Zeit ein Indiz dafür das man es geschafft hat? Oder wie sehen sie diese Events von der Größe und Bedeutung her?

Eigentlich bin ich selten bei Raab Events. Eher einmal in zwei Jahren. Ich schau es mir immer gerne an, hab aber oft einen zu großen Respekt vor den Risiken und kneife dann 😉 

2011 hat ja gerade erst begonnen, was werden wir in der nächsten Zeit noch von Ihnen sehen?

Das würde ich auch gerne wissen… bis dahin täglich „Hand aufs Herz“, 18 Uhr auf Sat.1. 

Gibt es etwas, dass Sie an dieser Stelle gerne dem Leser mitteilen würden?

Nehmt euch und alles nicht so wichtig, haltet zusammen, seid freundlich und bleibt gesund! 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Mit Gin Tonic…  den sollte man nämlich eisgekühlt trinken!

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de