United Four Sänger Mazze „Mir ist das total egal, ob da nun 50 oder 50.000 Leute vor der Bühne stehen“

United Four … da fliegt die Kuh! Die kuhltige Partyband aus dem hohen Norden!

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Ich habe seinerzeit eine Zigarettenwerbung auf einem Plakat gesehen, wo ein Model eine Kuh-Weste anhatte. Ich dachte mir, das wäre mal was Neues. Beim ersten Auftritt in diesen Klamotten schrien die Leute auf einmal “ Wir wollen Kühe „, das Kuh-Image war geboren.

http://www.unitedfour.de/

http://www.unitedfour.de/

20 Jahre United Four in diesem Jahr, was nebst der Frisur hat sich in der Zeit bei Ihnen verändert?

Na, so ziemlich alles. Die Blauäugigkeit, was das Musikgeschäft angeht, hat sich verflüchtigt. Die exzeciven Partys nach den Auftritten gibt es nicht mehr, sonst wäre ich heute kaum noch unterwegs. Ich bin heute Familienvater, betreibe eine Künstler-Agentur und ein Studio…habe also viel mehr Verantwortung als früher, nicht nur für mich, sondern auch für andere Menschen.

Auf Ihrer Band-Homepage steht, dass Sie damals eher das Geld im Sinn hatten, als die musikalische Entfaltung, wie ist das heute?

Musikalische Entfaltung ist Luxus, den ich mir mittlerweile aber erfüllen kann, da United Four so klingen, wie ich es arrangiere. Ich hätte vor 20 Jahren nie gedacht, daß wir jemals mit 2 Gitarren und ohne Keyboard Erfolg haben würden. Vor 2 Jahren jedoch bin ich das Risiko eingegangen und es hat funktioniert, da es uns als Cover-Band einzigartig macht.

Arbeitet die Band eigentlich noch oder kann man von den Auftritten leben?

Die Lieblingsfrage eines Musikers – Musik ist Arbeit, wenn man erfolgreich sein will. Ich bin 5 Tage im Büro / Studio / Proberaum, um am Wochenende das präsentieren zu können, was wir tun.

Zählen Sie eigentlich noch mit wie viele Auftritte Sie mit United Four bisher hatten? wie viele mögen das gewesen sein?

Nee, zähl ich nicht. Wenn ich das mal überschlage, müssten das so um die 2000 sein.

Gibt es Auftritte an die Sie sich ganz besonders gerne erinnern und welche die nicht so pralle waren?

Natürlich die Auftritte beim Supertalent, obwohl das echt stressig war. Die Kieler Woche und die Travemünder Woche sind jedes Jahr aufs Neue ein Highlight.

Wie kam es eigentlich zu dem „Kuhlen“ Image?

Ich habe seinerzeit eine Zigarettenwerbung auf einem Plakat gesehen, wo ein Model eine Kuh-Weste anhatte. Ich dachte mir, das wäre mal was Neues. Beim ersten Auftritt in diesen Klamotten schrien die Leute auf einmal “ Wir wollen Kühe „, das Kuh-Image war geboren…und das war ehrlich gesagt eine der besten Ideen, die ich jemals hatte 🙂

Der breiten Masse wurden Sie, kann man sagen, bei dem Auftritten beim Supertalent bekannt, was hat sich seitdem verändert?

Im letzten Jahr haben wir 120 Auftritte gespielt und das Deutschlandweit. Wir wurden schon beim ersten Ton abgefeiert. Der Ruhm verfliegt aber auch schnell wieder. Man muss sich also immer wieder was Neues einfallen lassen, um im Geschäft zu bleiben.

Was sagen Sie zu Menschen, die sagen „Das ist eh nur eine Cover-Band, die spielen nach und können nichts“?

Die kenn ich nicht und das habe ich ehrlich gesagt auch noch nie gehört…Wenn das einer sagen sollte, dann hat der keine Ahnung, denn United Four besteht ohne Ausnahme aus sehr guten Musikern.

Machen Ihnen/Euch die Auftritte in kleinen Dörfern wie Rodenkirchen genauso viel Spaß oder spielt ihr lieber vor dem größeren Publikum?

Mir ist das total egal, ob da nun 50 oder 50.000 Leute vor der Bühne stehen, Hauptsache ist doch, daß die Leute reell abgehen…

http://www.unitedfour.de/

http://www.unitedfour.de/

Gibt es etwas, dass Sie gerne den Lesern an dieser Stelle sagen würden?

Unsere erste Studio – Cd ist bald fertig !!!

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Mit der total ätzenden Sarah Dingens

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de