Kryptowährungen handeln: Wie steigt man ein?

 

In Zeiten von Niedrigzinsen, schwindendem Vertrauen in die Bankenwelt und allgemeiner Sorge um den für später angelegten Geldpuffer machen sich viele Deutsche Gedanken über alternative Anlagemöglichkeiten. Man möchte sein Vermögen nicht nur tatenlos auf einem Konto parken im Wissen, dass es dort Wertverlust durch Inflation erleidet. Auf der Suche nach gewinnbringenden Optionen stoßen daher auch immer mehr Interessierte auf das Thema Kryptowährungen.

Zwar lassen die gerade aktuell explodierenden Kurse des bekannten Bitcoins vermuten, dass hier durchaus Gewinne einkassiert werden können. Allerdings ist der Durchschnittsbürger doch noch etwas skeptisch, wie man das ganze Geschäft einschätzen soll und ob der Handel mit dem digitalen Geld tatsächlich etwas für Jedermann sein kann oder man ihn doch besser Finanzprofis überlässt. Die allgemeine Verunsicherung sorgt dafür, dass Privatanleger noch recht verhalten in Kryptowährung investieren. Vermutlich steht unser ausgeprägtes Sicherheitsdenken etwas im Weg.

Doch die gute Nachricht ist, dass der Einstieg tatsächlich ganz unkompliziert erfolgt und es nicht zwangsläufig eigener Expertise oder großer Marktkenntnis bedarf, um Erfolg im Kryptogeschäft zu haben. Es gibt zum einen die Möglichkeit, Ihr Vermögen Experten anzuvertrauen. Und zwar sogenannten Krypto Brokern, welche die möglichst gewinnbringende Anlage für Sie gegen Gebühr erledigen. Zum anderen stehen inzwischen sogar schon KryptoRoboter wie Bitcoin Trader zur Verfügung, die aufgrund von mathematischen Berechnungen sämtliche Geschäfte für Sie tätigen.

Welche Unterschiede müssen Sie dabei beachten und wie sehen die wichtigsten Schritte aus?

Kryptohandel ist kein Glücksspiel

Machen Sie sich bewusst, dass es hierbei um eine Anlageform geht, die vergleichbar dem Wertpapierbusiness ständigem Wechsel unterliegt und Ihnen nie eine konkrete Rendite garantieren kann. Es geht nicht darum, ein glückliches Händchen zu haben, sondern mit einer durchdachten Strategie an die Sache heranzugehen.

Setzen Sie sich ein festes Budget, um Ihre Investition in den Kryptohandel im Überblick zu behalten und tatsächlich nur frei verfügbares Guthaben einzusetzen, auf das Sie im Falle eines Verlustes auch verzichten können. Gerade bei Einsteigern ist oftmals die Hoffnung auf Reichtum über Nacht so übermächtig, dass Sie keinen kühlen Kopf bewahren und zu unüberlegt auf Veränderungen reagieren oder gar vorschnell zu hohe Summen aufs Spiel setzen.

Sie müssen nicht den ganzen Tag die neuesten Kursverläufe der gekauften Währung abfragen, sollten aber durchaus aufmerksam das Weltgeschehen verfolgen, da dieses einen beträchtlichen Einfluss auf die Lage am Kryptomarkt nimmt.

Erstanmeldung und Eröffnung eines Wallets

Es ist wichtig, die einzelnen Krypto-Börsen und Anbieter von Online-Services ausführlich miteinander zu vergleichen und auf wirklich seriöse Partner zu setzen, bei denen Sie Ihr Geld in guten Händen wissen. Denn leider tummeln sich in diesem Geschäft auch jede Menge betrügerische Firmen. Für die Registrierung hinterlegen Sie Ihre persönlichen Daten und verifizieren Ihre Identität.

Sie haben die Möglichkeit an einer Krypto-Börse selbst aktiv zu werden oder wie erwähnt einen Broker zu beauftragen. Entscheiden Sie sich für die Variante des computergesteuerten Roboters, so geben Sie diesem einfach bestimmte Eckpunkte vor, nach denen er seine Programmierung vornimmt. Ein Krypto Roboter kann Ihre Gewinnhöhen beträchtlich erhöhen, ist aber trotzdem niemals frei von Irrtümern. Was bedeutet, dass Sie damit ebenfalls Verluste erleiden können.

Sie zahlen Echtgeld ein, um Ihre ersten Käufe von Kryptowährung zu tätigen. Das passiert häufig über Kreditkartenzahlungen , doch auch Paypal wird wohl bald groß auf diesem Markt mitspielen. Achten Sie bei der Auswahl darauf, womit Sie handeln wollen, denn nicht jede Krypo-Börse verfügt über sämtliche Währungen. Auch bezüglich der Gebühren kann es beträchtliche Differenzen geben.

Für die weitere Abwicklung ist ein Wallet erforderlich, eine Art digitaler Safe, in welchem Sie Ihre Coins in Form von Computercodes verwahren. Das Wallet wird anders als ein Bankkonto nicht auf Ihren Namen geführt, sondern hat lediglich eine Kennziffer, dank derer Sie Käufe und Verkäufe abwickeln können. Je nachdem, mit wie vielen digitalen Währungen Sie gleichzeitig agieren wollen können unterschiedliche Wallets von Nöten sein. Es gibt allerdings auch Multi-Wallets, die mehrere Währungen parallel managen.

Handeln mit Bitcoin, Ether und Ripple

Wie Ihnen sicher bekannt ist, stellt der Bitcoin als erste offiziell eingeführte digitale Währung heute nur eine von unzähligen Anlagewerten seiner Art dar. Jegliches Kryptogeld können Sie handeln, indem Sie je nach aktuellem Kurs kaufen und verkaufen und so von den permanenten Kursschwankungen optimal profitieren. Oder Sie spekulieren lediglich auf die Kursentwicklungen, auch dieses Modell ist beliebt.

Die Transaktionen erfolgen, indem die Daten der Geldeinheiten mit denen des Sender- und Empfängerwallets verknüpft werden. Die Rechner im internationalen Netzwerk überprüfen jede Transaktion, bevor diese freigegeben wird und speichern sie, was alles in Echtzeit abläuft.

Weil der Schwankungsbereich von Kryptowährungen in der Regel wesentlich größer ist als der von Aktien, ist es wichtig, Entwicklungen über einen langen Zeitraum zu verfolgen. Daher eignet sich der Markt auch besser für auf lange Sicht geplante Investments. Sie sollten weder panisch werden und um Ihr Vermögen fürchten, wenn es Einbrüche gibt, noch sofort beim ersten Kurshoch verkaufen. Die Erfahrung werden Sie sich aber Schritt für Schritt aneignen.

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