Frankfurts Trainer Veh zerknirscht: „Wenn du die Scheiße hast, dann hast du sie“

Die wichtigsten Stimmen zur ersten Sonntagspartie des 12. Spieltages der Fußball-Bundesliga, FSV Mainz 05 – Eintracht Frankfurt (1:0) bei Sky.

Thomas Tuchel (Trainer FSV Mainz 05) über den Last-Minute-Sieg: „Das war für uns ein perfekter Ablauf im Derby. Die Frankfurter haben Klasse gezeigt in ihrem Ballbesitz, in ihrem Spielverständnis, in ihrer Ballzirkulation. Das war oftmals schwer. In der zweiten Halbzeit wurden wir aber von Minute zu Minute besser und haben uns so spät belohnt. Das sind die süßesten Siege.

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt) über die Negativserie: „Wenn du die Scheiße hast, dann hast du sie. Am Schluss so ein Tor zu bekommen, das ist typisch für diese Saison. Natürlich spielt es eine Rolle, dass wir auf drei Hochzeiten tanzen. Aber das haben wir vorher gewusst.“

Alexander Meier (Eintracht Frankfurt) über die Niederlage: „Es ist ja klar, dass wir im Moment nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen. Ich denke, wir haben heute trotzdem ein gutes Spiel gemacht.“

Tranquillo Barnetta (Eintracht Frankfurt) über die Krise: „Es ist sehr bitter. Wir müssen da gemeinsam raus. Aber ich glaube, wir müssen da auch nicht hektisch werden. Wenn wir so spielen wie heute, bin ich mir sicher, dann werden wir auch wieder gewinnen.“

Christian Heidel (Mananger FSV Mainz 05) …

… über die Leistung der Mannschaft: „Ich glaube, es gab sicher schon bessere Fußballspiele. Aber wie die Jungs dagegen gehalten haben, das war überragend gut. Die Jungs haben kämpferisch alles gemacht.“

… über die Vorstellung von Torhüter Loris Karius: „Das, was auf die Hütte kam, hat er gehalten. Ich hatte nicht den Eindruck, dass er groß nervös ist. Er hat es sehr unaufgeregt gemacht.“

Loris Karius (Torhüter FSV Mainz 05) über seinen ersten Einsatz von Anfang an: „Mit so einem Last-Minute-Tor ist der Tag natürlich perfekt. Es gibt keinen Grund. brutal nervös zu sein. Man hat ja auch nichts zu verlieren. „

Eric Maxim Choupo-Moting (FSV Mainz 05) über den Erfolg im Derby: „Der Trainer hat uns darauf hingewiesen, dass Eintracht Frankfurt in den letzten 15 Minuten immer viele Tore kassiert hat. Das haben wir im Kopf gehabt. Jeder weiß, was so ein Derbysieg für die Stadt bedeutet. Wir haben uns jetzt wieder ein bisschen Luft verschafft. Jetzt können wir mit Selbstvertrauen ins nächste Spiel gehen. Und man kann auch mit breiter Brust ein Wochenende in Frankfurt machen.“