Franziska Brandmeier „Es war sehr schön am Set mit Götz George und Anna Loos“

Franziska Brandmeier ist eine deutsche Schauspielerin und zuletzt im aktuellen Schimanski zu sehen.

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Arnes Nachlass

Bild © NDR/Hannes Hubach

Franziska, ich habe gelesen, dass Du auch professionell Ballett-Tänzerin bist oder warst? Wann entstand bei Dir zusätzlich der Wunsch Schauspielerin zu werden? Gab es da einen Speziellen Moment?

Ballett hat immer noch einen sehr großen Platz in meinem Herzen. Ohne Sport und Bewegung geht für mich nichts.  Ich habe diese beiden Künste nie verglichen , genieße aber die Gemeinsamkeiten von Ausdruck und Leidenschaft. Ich denke gerade diese Eigenschaften haben mich vom einem zum anderen Teil gebracht. In der Schauspielerei habe ich immer die verschiedenen Ebenen bewundert von Emotionen egal ob extrem oder ganz klein , real….Auch das ich selber furchtbar gerne ins Kino gehe, hat bestimmt indirekt dazu beigetragen , dass es mich zur Schauspielerei verschlagen hat. Ich wurde mit 14 auf der Straße angesprochen quasi. Es war Sommer und ich habe mir da das erste Mal darüber Gedanken gemacht, was ich später im Leben verändern oder machen möchte. Es war Schicksal, daran glaube ich oft 🙂 

Du bist ja quasi noch ganz neu, seit wenigen Jahren aktiv als Schauspielerin. Wie ist das heutzutage für junge Schauspieler, ist es da sehr schwer eine Rolle zu bekommen?

Klar ist es schwer Rollen zu bekommen. Vor allem diese, für die du brennst. Es ist Zufall , dass genau das Drehbuch geschrieben wird und das du Dich dann im Castingprozess für diese Rolle durchsetzt.  Es ist schön immer wieder vor der Kamera zu stehen, egal was und es ist dann natürlich eine wunderbare Herausforderung , in der ich dann immer einen neuen Teil von mir erkenne, den ich vorher nicht kannte.  

Ich habe dich jetzt im aktuellen Schimanksi zum ersten Mal gesehen, erzähl mal, wie bist Du an die Rolle gekommen? Ganz „normal“ durch ein Casting? Wie läuft so etwas ab?

Es wurde eine Auswahl von Mädchen gecastet und dann entscheidet Regie;  Produktion und Redaktion. 

Warst Du dann sehr beeindruckt an der Seite von Götz George zu spielen?

Nein eigentlich nur im Nachhinein, denn ich komme gar nicht aus der Schimanski Generation und behandle große Schauspieler dann immer mit Respekt , aber irgendwie auch auf einer normalen kollegialen Ebene. Du musst ja mit Ihnen spielen und dann auf einer Augenhöhe sein. Aber ich kann sagen , dass ich Götz George sehr verehre und mich sehr gefreut habe ihn, aber auch Anna Loos ,die in dem Tatort auch mitspielt,  kennen zu lernen. Es war sehr schön am Set! 

Die Schimanksi-Reihe gibt es ja schon wesentlich länger als es überhaupt dich gibt. Ich finde der Art Überlegungen immer recht witzig, ist das bei einer jungen Schauspielerin auch so? Denkst Du da drüber nach oder ist das eine Rolle wie jede andere im Prinzip auch?

Ich sehe nie nur die Rolle , sondern die Geschichte und da hat Schimanski ja einen festen Platz. Man kann das nicht trennen, aber da mir dieser Bezug , wie bei dir 😉 , fehlt, bin ich da vielleicht mit einer Distanz ran gegangen und habe erstmal nur den Krimi  und das Buch und die Rolle gesehen.

Arnes Nachlass

Bild © NDR/Hannes Hubach

Was ist für die nächste Zukunft geplant, wo kann man Dich als nächstes sehen?

Bald kommt Arnes Nachlass , die Verfilmung nach Siegfried Lenz heraus; Sendetermin ist der 13.11.13  in der ARD. Demnächst dann der Tatort-Schimanski.  Gerade habe ich eine Episodenrolle für die Serie “ Morden im Norden“ abgedreht.  

Gibt es etwas, dass Du gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würdest?

“ Wir haben das Glück erfunden“ , sagen die letzten Menschen und blinzeln. ( Nietzsche) 

Mit wem würdest Du nicht in der Sauna sitzen wollen?

Für komische Fragen , gibt es komische Antworten. Meine Antwort lautet Pumuckel. 

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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