Jürgen Klopp bei Sky: „Den Moment in Neapel verzeihe ich mir nicht“

Kurz vor dem Spiel gegen Olympique Marseille stand BVB-Trainer Jürgen Klopp Sky Rede und Antwort. Im exklusiven Interview mit Sky Reporter Klaus Fiedler äußerte er sich zum Vorfall in Neapel, seiner Sperre in der kommenden Partie und die Konsequenzen, die er für sich aus den Ereignissen zieht.

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Das komplette Interview mit Jürgen Klopp zeigt Sky am Dienstag im Rahmen der Vorberichterstattung zur UEFA Champions League ab 19.00 Uhr.

Jürgen Klopp über seine Auseinendersetzung mit dem vierten Offiziellen in Neapel: „Dieser letzte Moment mit dem vierten Schiedsrichter in Neapel, der geht überhaupt nicht. Den verzeihe ich mir auch nicht und das ist nichts, über das man hinwegsehen muss, überhaupt nicht. Dafür muss man bestraft werden und das ist komplett in Ordnung.“

…über die Konsequenzen seiner Sperre für das Spiel gegen Marseille: „Ich gucke mir das von oben an und nehme aus dem Spiel wenigstens etwas mit, was ich normalerweise so nicht habe, nämlich den Überblick. Wenn du mal ein Spiel nicht da draußen bist, ist das kein Riesending. Wenn man mich eine Woche vorher aus dem Training entfernen würde, wäre das ein bisschen doofer, um ehrlich zu sein.“

…über sein Verhalten gegenüber den vierten Offiziellen in der Zukunft: „Der vierte Schiedsrichter ist ja auch dazu da, dass man sich mit ihm auseinandersetzt. Nicht im Sinne von ‚ihn anmachen‘ oder sonst was, sondern mit ihm zu sprechen. Das wird sicher auch wieder passieren und es ist kein Problem. Ich bin in Neapel übers Ziel hinausgeschossen. Ich habe das Ende nicht gefunden. Ich habe über alles nachgedacht, aber ich darf mich auch nicht ändern. Ich muss in diesen Dingen aber ein Ende finden.“

…über seinen Gesichtsausdruck in Neapel: „Wenn man sich Fotos anguckt, auf denen ich über besondere Momente oder über besondere Tore juble, ist das keine Aggression oder sonst was. Das ist eine Entladung von Druck. Und dieses Gesicht ist dem anderen [aus Neapel] nicht wirklich unähnlich. Darauf bin ich überhaupt nicht stolz, aber es ist in gewissem Maße auch tatsächlich nicht zu ändern, das Gesicht.“