Unsere Geschichte: Made in Norddeutschland. Flensburger – Das Bier mit dem „Plopp“ | NDR

Unsere Geschichte: Made in Norddeutschland. Flensburger – Das Bier mit dem „Plopp“ am 09.10.2013 um 21:00 Uhr im NDR.

Unsere Geschichte

© NDR/ECO Media

Flensburger – Das Bier mit dem „Plopp“: Offizielle Beschreibung

Es gilt als das Bier mit dem herben Aroma – Flensburger. Gebraut in der nördlichsten Brauerei Deutschlands, abgefüllt in traditionellen Bügelflaschen, die beim Öffnen „ploppen“, bundesweit bekannt durch die „Bölkstoff“ trinkende Comicfigur „Werner“. 125 Jahre alt ist das Unternehmen in diesem Jahr geworden, eine der wenigen größeren Brauereien in Deutschland, die sich noch im Familienbesitz befinden. Entgegen dem Trend – bundesweit geht der Bierkonsum seit Jahren zurück – wächst der Umsatz. Wie kam es zu diesem kleinen Wunder im Norden? Der Film rekonstruiert die erstaunliche Geschichte des Unternehmens.

„Manchmal war es schlicht ein Zufall“, sagt der Sprecher der Inhaberfamilien, Andreas Dethleffsen. So hatte sein Großvater Emil Petersen, der Namensgeber der Brauerei, in den 1970er-Jahren die Zeichen der Zeit verschlafen. Statt wie die Konkurrenz auf den kostengünstiger zu produzierenden Kronkorken zu setzen, hielt er an der Produktion des Bügelverschlusses fest. Und der wurde unerwartet zum Kult: Die prollige Comicfigur „Werner“, gezeichnet von Rötger Feldmann, machte den „Bölkstoff“ deutschlandweit bekannt – unter Studenten und Motorradschraubern. Zum größten Saufgelage in Schleswig-Holstein anlässlich eines Rennens zwischen Feldmanns Motorrad „Red-Porsche-Killer“ und dem Porsche seines Freundes „Holgi“ kamen 1988 mehr als 200.000 Menschen.

Es wurde überhaupt gern getrunken in der Geschichte der Brauerei: „Nach jeder Bierfuhre bekam der Fahrer vom Gastwirt ein Bier und einen Schnaps – die kippte er weg“, erinnert sich der ehemalige Bierfahrer Dieter Pawel. Über den Tag kamen so schnell 15 Gläser Bier und Schnaps zusammen. Der Seniorchef der Brauerei, Hans Dethleffsen, erzählt, wie er mit seinem Schwiegervater an manchen Abenden 18 Flaschen Bier konsumierte – zum Missfallen seiner Frau. Inzwischen herrscht in der Brauerei striktes Alkoholverbot. Die Mitarbeiter trinken nur noch Mineralwasser. Immerhin aus der Bügelverschlussflasche – und auch die macht „plopp“.

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Da ich aus dem hohen Norden komme, ist mir Flensburger natürlich vertraut, ich trinke es auch relativ gerne, wenn auch nicht sehr oft, trotzdem ist es mir natürlich durch den Verschluss bekannt, es „ploppt“. Das ist das Besondere, wie es dazu kam wird hier in dieser Dokumentation, neben vielen anderen Dingen geklärt. Ich fand das interessant und bin überrascht, wie sehr sich doch die Geschichten von Brauereien unterscheiden können, hatte ja kürzlich erst eine Doku übers Warsteiner gesehen.

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„es „ploppt““

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