Natur unter Beschuss – Die ökologischen Hypotheken des Krieges | 3SAT

Natur unter Beschuss – Die ökologischen Hypotheken des Krieges am Do, 24. Oktober 2013, 20.15 Uhr auf 3SAT.

Natur unter Beschuss

Bild: ZDF und Robert Cöllen

Natur unter Beschuss: Offizielle Beschreibung

Eine Schlacht ist die intensivste Form des Ressourcenverbrauchs. Das oberste Ziel im Krieg ist es, den Gegner zu schwächen, ihn zu besiegen. Auch, indem man seine Lebensgrundlagen zerstört. Wirklich „nachhaltig“ geschah dies erstmals im Ersten Weltkrieg. Durch die Massenproduktion chemischer Kampfmittel gab es die Möglichkeit, den Lebensraum des Feindes mitsamt allem Leben darin zu töten. Die Strategie der Vernichtung von Umwelt setzte sich im Zweiten Weltkrieg fort und gipfelte in einem Krieg, den die Weltmacht USA gegen ein kleines kommunistisches Land in Asien nicht gewinnen konnte: Vietnam. Die Dokumentation „Natur unter Beschuss“von Max Mönch berichtet über die die ökologischen Folgen von militärischen Kampfmitteln.

Auch sind militärische Kampfmittel, die nie eingesetzt wurden, ein enormes ökologisches Problem.  Auch Munition hat ein Verfallsdatum. Rückbau und Entsorgung von Überproduktion sind nie wirklich kalkuliert worden. Allein in der Ostsee befindet sich so viel korrodierende Munition, dass deren frei werdende Toxine Europa auslöschen könnten. Selbst ein Krieg, der nie geführt wurde, hat riesige Gebiete für Jahrtausende verseucht: der Kalte Krieg. Atomwaffentests und die Verklappung von Hunderten Tonnen radioaktiven Mülls waren Kollateralschäden im Wettrüsten der Supermächte.

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