Wer MS heilt, hat recht? – Der Kampf um die beste Behandlung | TV

Wer MS heilt, hat recht? – Der Kampf um die beste Behandlung ist eine Dokumentation , die 3sat am Donnerstag, 2. Mai, 20.15 Uhr, in Erstausstrahlung zeigt.

Obwohl die Erfolgschancen nicht eindeutig belegt sind, wagen tausende MS-Patienten den Eingriff.

Bild (c)  ZDF und Ian Rogers; Big Emma Films Inc. 2011

Wer MS heilt, hat recht?: Offizielle Produktbeschreibung

2009 bemerkte ein italienischer Arzt einen Zusammenhang zwischen verengten Nackenvenen und der Krankheit Multiple Sklerose (MS). Eine Erweiterung der verengten Venen soll MS-Patienten eine Verbesserung ihres Zustandes bringen. Die medizinische Fachwelt nimmt die neue Theorie zur Ursache von MS-Erkrankungen und die darauf basierende Therapie nicht sonderlich gut auf, doch unter MS-Patienten verbreiten sich die Nachrichten dank sozialer Netzwerke rasend schnell. Woche für Woche tauchen neue Videos von Betroffenen im Internet auf, denen die sogenannte Liberation Therapy, die Erweiterung der Venen, deutlich sichtbar geholfen hatte. MS-Patienten wollen nicht auf den endgültigen wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit der Methode warten – sie wollen die Behandlung sofort, vor der offiziellen Anerkennung der Therapie. Damit die Krankenkassen bezahlen, müssen jedoch weitreichende Tests und Studien absolviert werden.

Anhand der von der Fachwelt kritisch betrachteten sogenannten Liberation Therapy und den Hoffnungen, die in sozialen Netzwerken mit dieser Therapie verbunden werden, beschäftigt sich die Dokumentation „Wer MS heilt, hat recht?“, die 3sat amDonnerstag, 2. Mai, 20.15 Uhr, in Erstausstrahlung zeigt, wie sich durch das Internet und soziale Netze das Arzt-Patienten-Verhältnis verändert hat, und was es bedeutet, wenn Patienten Therapien einfordern, die nicht die Anerkennung der gesamten wissenschaftlichen Welt haben. Wie weit könnte das gehen – dürfen sich Patienten selbst zum Versuchsobjekt machen?

Nachgebloggt.de Fazit

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich unheilbar kranke Menschen an jeden Grashalm klammern und wenn eine neue Methode Verbesserung verspricht, warum dann nicht? Ich denke gerade medizinische Dinge sollte jeder Mensch für sich entscheiden dürfen, auch wenn die Wissenschaft sagt „Das hilft nicht“. Ich denke Hoffnung kann immer hilfreich sein.

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