Wagner. Die Schweizer Jahre | TV

Wagner. Die Schweizer Jahre. Musikalische Spurensuche mit Antoine Wagner, dem Ururenkel Richard Wagners Samstag, 13. April 2013, 21.15 Uhr

Wagner - Die Schweizer Jahre: Antoine Wagner

Bild ZDF und SRF, Belairmeda

Wagner. Die Schweizer Jahre: Offizielle Produktbeschreibung

„Seit drei Wochen durchquere ich nun die Schweiz: zu Fuß, mit dem Schiff, mit dem Auto und mit dem Zug. Ich spüre, was diese Landschaft mit mir bewirkt. Ich fühle mich im Kontakt mit einer Dimension, die irgendwie universeller und zeitloser ist. Hier kann ich mir Wagners Götter vorstellen.“ So lautet das Zwischenfazit einer ungewöhnlichen Spurensuche, das Antoine Wagner, der Ururenkel Richard Wagners in Andy Sommers Film „Wagner. Die Schweizer Jahre“ zieht. Darin tritt der 30-jährige, in New York lebende Fotograf buchstäblich in die Fußstapfen seines berühmten Vorfahren und vollzieht die von Richard Wagner so geliebten Wanderungen ins Hochgebirge, an Seen und Gletscher nach und erlebt dabei die gewaltige Kraft der Natur, aus der der Komponist die tiefste Inspiration für sein Werk schöpfte.

Richard Wagner lebte in den Jahren zwischen 1849 und 1858 sowie 1866 und 1872 in der Schweiz. Hier verfasste er seine kunsttheoretischen Schriften, komponierte „Tristan und Isolde“, „Die Meistersinger von Nürnberg“, den „Ring des Nibelungen“ und „Parsifal“ und fand zweimal die ganz große Liebe. „Ich wollte nachempfinden, was Richard Wagner in diesen wichtigen Lebensabschnitten erlebt hat, was er gefühlt hat, was ihn bewegt hat“, erklärt Antoine Wagner sein Vorhaben. Deshalb steigt er beispielsweise auf den 2.502 Meter hohen Säntis, der Wagner zum „Walkürenritt“ inspirierte, und auf den Roseg, einen Gletscher, der schon zu Wagners Zeiten Touristenziel war. Die dort entstandenen Fotos und Super-8-Aufnahmen Antoine Wagners ergänzen die atemberaubenden Landschaftsaufnahmen des Films.

Die Reise beginnt in Zürich und endet in Tribschen bei Luzern. Antoine Wagner trifft den Schweizer Dirigenten Philippe Jordan, der die Bedeutung der Schweiz für Wagner betont: „Sein Werk ist erst sein Werk geworden, als er mit der Natur zusammengekommen ist, in einem Umfeld in der Schweiz, im Exil, wo er nicht die Möglichkeit hatte, sich zu zerstreuen (…), sondern gezwungen war, sich mit dieser Ruhe auseinanderzusetzen.“ Unter anderen begegnet er zudem der Musikwissenschaftlerin Eva Rieger, die ein Buch über die Wanderungen Wagners in der Schweiz geschrieben hat, dem Zürcher Musikantiquar Armin Trösch, und er lernt Dagny Beidler, eine Cousine aus dem Schweizer Zweig der Familie Wagner kennen.

Nachgebloggt.de Fazit

Antoine Wagner, der Ururenkel Richard Wagners ist hier auf seiner Reise um das Leben und die Kreativität von Richard Wagner zu untersuchen. Die Reise fand ich extrem spannend, denn wenn ich sonst auch keine Ahnung von Richard Wagner hatte und nur so ungefähr wusste was er gemacht hat, denke ich mich durch diese Dokumentation jetzt gut auszukennen und bereichert worden zu sein.

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