Nemrut Dagi, Türkei – Der Thron der Götter | TV

Nemrut Dagi, Türkei – Der Thron der Götter. Film von Martin Thom aus der Reihe „Schätze der Welt – Erbe der Menschheit“ Dienstag, 16. April 2013, 21.40 Uhr auf 3Sat.

Westterrasse - Herakles-Artagnes-Ares mit Apollon Mithras

Bild ZDF und SWR/Martin Thoma

Nemrut Dagi: Offizielle Produktbeschreibung

Man mag staunend vor den Pyramiden Ägyptens stehen und sich fragen, wie die tonnenschweren Steinblöcke transportiert und zu den pharaonischen Gräbern aufeinandergeschichtet werden konnten. Doch einen ganzen Berggipfel in ein Grabmal zu verwandeln, ist einmalig in der Weltgeschichte: Auf dem Gipfel des Berges Nemrut Dagi in der südöstlichen Türkei gelegen, erhebt sich auf über 2.100 Metern Höhe das Grabmal des späthellenischen Königs Antiochos. Auf der Spitze des Bergs aufgesetzt, mit einer Höhe von 50 Metern und einem Durchmesser von 150 Metern erbaut, ist es Grab und Kultstätte zugleich. So hat der Grabhügel verschiedene Terrassen, auf denen noch heute guterhaltene Steinbilder und Statuen zu finden sind, unter anderem auf der Westterrasse neun Meter hohe Steinköpfe des Erbauers und seiner Götter. Der 15-minütige Essay „Nemrut Dagi, Türkei – Der Thron der Götter“ aus der Reihe „Schätze der Welt – Erbe der Menschheit“, den 3sat am16. April, 21.40 Uhr, in Erstausstrahlung zeigt, stellt die ungewöhnliche UNESCO-Welterbestätte vor und beschreibt die Suche nach der Grabkammer des sagenumwobenen Herrschers Antiochos, die bis heute ein Geheimnis ist.

Archäologen vermuten, dass diese Grabkammer unter knapp 200.000 Kubikmetern Geröll und Felsgestein verborgen ist. Der deutsche Althistoriker Friedrich Karl Dörner, der nahezu sämtliche Inschriften auf dem Nemrut entzifferte, versuchte 1956 erstmals einen Stollen zum dem geheimen Grab zu finden. Das Gelände um den Berg sei eine Goldquelle, vertraute Dörner seinen Mitarbeitern an, „doch sein Innerstes hält er verborgen wie einen Schatz.“ Welche „unsterblichen Botschaften“ und Kultgegenstände hat der Regent mit in seine Gruft auf der Bergspitze genommen? Bis heute ist dies nicht bekannt, denn dem Architekten ist mit dem Grab ein Geniestreich gelungen: ein verwirrendes Verschlusssystem, das Grabräubern, Religionsgelehrten und Altertumsforschern über 2.000 Jahre erfolgreich widerstand.

Seit dem 1. April 1995 dokumentiert die Reihe „Schätze der Welt – Erbe der Menschheit“ in 15-minütigen Essays das UNESCO-Weltkultur- und Weltnaturerbe. Bis heute sind über 400 Filme über Denkmäler, Bauwerke und Naturlandschaften rund um den Globus entstanden – ein filmisches Archiv des UNESCO-Welterbes.

Nachgebloggt.de Fazit

Ich kannte dieses Grabmal auf dem Berggipfel in der Türkei bisher noch nicht und war von dieser kurzen Reportage sehr begeistert, denn man muss sich mal bewusst machen was da für Arbeit drinne steckt, die meiner Meinung nach noch beeindruckender ist als der Bau der Pyramiden.

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