Natalie Rau „Mich hat das Abenteuer Bachelor gereizt“

Natalie Rau ist Model, Moderatorin und wurde durch ihre Teilnahme an einer Staffel „Der Bachelor“ bekannt.

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Natalie Rau

(c) Julia B. Phptpgraphy

Natalie, Du heißt ja eigentlich genau: Natalie Akua Tawiah, ein toller Name, warum eigentlich der Name Rau? Ist doch ein Künstlername oder wo kommt der her?

Mein voller Name lautet Natalie Akua Tawiah Rau. Meinem Zweit- und Drittnamen bediene ich mich eigentlich nur bei Facebook, um meine private Seite von meiner Fanseite abzugrenzen. Es ist also weniger der Versuch, ein Alias oder einen Künstlernamen  zu schaffen, viel mehr möchte ich mein privates Leben von dem in der Öffentlichkeit trennen. Akua Tawiah habe ich meiner Mutter zu verdanken. Sie ist aus Ghana (Westafrika) und dort ist es üblich, dass Kinder entsprechend dem Wochentag ihrer Geburt einen Beinamen, den sogenannten Akan-Namen, bekommen. Akua heißt also, dass ich an einem Mittwoch zur Welt gekommen bin. Wie schon meine Mutter und Großmutter. Weil letztere so froh über diesen Zufall ist, trage ich auch noch ihren Namen Tawiah. Beim Nachnamen Rau kommt dann wieder die deutsche Hälfte meiner Abstammung durch. Meine Familie ist eng miteinander verbunden und ich denke, meine ganzen Namen zeigt, dass ich sowohl von meinem deutschen Vater, als auch von meiner ghanaischen Mutter, das Beste aus beiden Welten mitbekommen habe und dass das gut harmoniert.

Bekannt bist Du durch die mittlerweile ja schon vorletzte Staffel vom Bachelor geworden. Eine Mitstreiterin von Dir damals war ja jetzt erst im Dschungelcamp, die liebe Georgina. Wie ist das eigentlich wenn man mit so vielen Frauen so viel Zeit verbringt, verbindet das dann auch über die Show hinaus? Sind da Freundschaften entstanden und hast Du noch Kontakt zu ehemaligen Mitstreiterinnen?

Ich hätte es niemals für möglich gehalten, aber aus dieser Extremsituation Bachelor heraus sind Freundschaften fürs Leben entwachsen. Wir hatten Glück: Paul entsprach nicht ganz unseren Erwartungen und so blieb der große Zickenkrieg aus. Mit mehr als der Hälfte der Mädels habe ich noch Kontakt – sogar täglich via whatsApp. Wir halten uns immer auf dem Laufenden, was bei uns ansteht, was sich tut und wo die Chance besteht, sich beispielsweise auf dem roten Teppich wiederzusehen.

Natalie Rau

(c) Leonhard Koall

Hast Du Dir Deine ehemalige Mitstreiterin Georgina im Dschungelcamp eigentlich angeschaut? Falls ja, wie fandest Du ihre Auftritte?

Ja, Georgis Auftritt im Dschungel-Camp habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen. So oft es ging, habe ich live zugeschaltet, und ich muss sagen, alles in allem hat sie sich gut geschlagen. Über die Art und Weise, wie sie sich durch die Dschungel-Prüfungen gekämpft hat, lässt sich streiten, aber sie hat mal mehr, mal weniger Sterne mit ins Camp gebracht und das zählt. Ich habe Respekt vor ihr. Zu einigen Prüfungen wäre ich vermutlich gar nicht erst angetreten.

Was genau hat Dich eigentlich dazu bewogen bei dem Format mitzumachen? War es wirklich wegen der großen Liebe oder doch schon wegen der medialen Wirkung?

Mich hat das Abenteuer Bachelor gereizt. Heutzutage gibt es keinen standardisierten Weg mehr, den Mann fürs Leben kennenzulernen. Ich habe mich gefragt, warum soll es also nicht während ein paar unbeschreiblich-schöner Wochen in Südafrika passieren. Das Drumherum hat also gestimmt. Paul wäre die Kirsche auf der Sahne gewesen, aber zwischen uns hat sich trotz der romantischen Sonnenuntergänge und dergleichen einfach nichts entwickelt. Das mediale Interesse an mir, das daraus resultiert, hat mich selbst überrascht, ist aber mehr als willkommen.

Wie ist die Zeit für Dich nach dem Bachelor verlaufen? Ich habe gelesen Du modelst jetzt? Aber Du machst auch andere Sachen?

Ja, ich arbeite wieder als Model. Vor „Der Bachelor“ hatte ich eine Pause eingelegt und mich auf meine Arbeit als Journalistin konzentriert. Doch selbst ein Jahr nach der Show kommen immer noch viele Anfragen und so versuche ich seither, beides miteinander zu kombinieren. Ich bin frisch in die Medienstadt Köln gezogen, wo praktischer Weise auch meine Managementagentur in der Nähe ist und feile Stück für Stück an meiner Zukunft. Ich habe vier Jahre als Redakteurin für eine Zeitung gearbeitet, bin jetzt noch freiberuflich im Print- und Online-Bereich tätig. Schon damals wollte ich zur Moderatorin wechseln und dort zieht es mich immer noch hin.

Natalie Rau

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant?

Nun ja, wie das so ist, zu viel möchte auch ich nicht über meine genauen Zukunftspläne verraten. Aber ich schreibe im Moment an einem Buch. Keine Sorge, es sind nicht meine Memoiren. Dennoch wird es ein paar sehr persönliche Weisheiten und Tipps beinhalten. Ich werde weiter modeln und auch meinen Traum von der Moderation etappenweise verwirklichen. 

Gibt es etwas, dass Du gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würdest?

Ich bin wahnsinnig froh darüber, dass ich mich getraut habe, bei „Der Bachelor“ mitzumachen. Also wenn sich die Chance auftut, etwas so verrücktes zu machen, dass es schon wieder geil ist, würde ich immer dazu raten, es auszuprobieren. Danach haben sich für mich so viele Fenster und Türen geöffnet. Ob es sich nun um eine berufliche Chance handelt, um eine Herzensangelegenheit oder ein TV-Format – man sollte nicht zu lange zögern oder alles gedanklich zerpflücken, einfach den Sprung ins Ungewisse wagen. Wenn es gut ausgeht, ist man glücklich. Und wenn nicht, werde einen Freunde und Familie schon auffangen und wieder aufbauen.

Nun aber auch schon zu meiner letzten Frage, diese stelle ich immer jedem, ein Markenzeichen, und bin sehr gespannt wie diese dann beantwortet wird: Mit wem würdest Du nicht in der Sauna sitzen wollen?

Die Frage ist ja irre-witzig. Ich würde nicht gemeinsam mit dem neuen Bachelor Jan Kralitschka in der Sauna sitzen wollen. Ich finde ihn so schon heiß genug, das wäre einfach zu viel des Guten.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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