Der Rauswurf – Tagebuch einer Unbequemen | TV

Der Rauswurf – Tagebuch einer Unbequemen. Dienstag, 5. Februar 2013 | 22:45 Uhr im RBB.

rbb Fernsehen DER RAUSWURF, "Tagebuch einer Unbequemen", Film von Gabriele Denecke, am Dienstag (05.02.13) um 22:45 Uhr. Der Dokumentarfilm folgt den Ereignissen des Jahres 1988, der Verhaftung Bärbel Bohleys nach der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration, ihrer Abschiebung und der Odyssee durch die Bundesrepublik, England und Italien. Es sind ihre Tagebuchaufzeichnungen, die durch den Film führen. - Bärbel Bohley in Schottland, 1988

Der Rauswurf: Offizielle Produktbeschreibung

Vor 25 Jahren wurden nach der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration 1988 in Berlin etliche DDR-Oppositionelle festgenommen – unter ihnen: Bärbel Bohley. Es folgte eines der traumatischsten Kapitel ihres Lebens: der Rauswurf aus dem eignen Land, aus der DDR. Während der Zeit im Westen schrieb sie Tagebuch. Es sind ihre Aufzeichnungen, die durch den Film führen. 2008 erfährt Bärbel Bohley, dass sie Krebs hat. Die Ärzte geben ihr noch einen Sommer. Es werden drei. Zeit, um sich mit dem eigenen Leben auseinanderzusetzen – und vor allem mit ihrem Rauswurf aus der DDR am 6. Februar 1988.

Während der Zeit im Westen schrieb sie Tagebuch. Es ist ein sehr privater Blick auf ihre Situation der Heimatlosigkeit. Bärbel Bohley erzählt von ihren Ängsten, Zweifeln, ihrer Hilflosigkeit und über eine ihr fremd bleibende westliche Welt. So kannten sie die wenigsten. Der Dokumentarfilm folgt 25 Jahre später den Ereignissen des Jahres 1988, der Verhaftung Bärbel Bohleys nach der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration („Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“), ihrer Abschiebung und der Odyssee durch die Bundesrepublik, England und Italien. Es ist ihr Blick, der sich auf Freunde, Politiker, gesellschaftliche Gegebenheiten und fremde Landschaften richtet. Erzählt wird die Geschichte einer Frau, die die Machtlosigkeit gegenüber einem autoritären Staat nicht akzeptiert, die jeden und alles für das Ziel, in ihr Land zurückkehren zu dürfen, instrumentalisiert, fantasievoll, spitzfindig, trotzig. Am Ende siegt sie. Nach sechs Monaten „Westen“ kehrt sie zurück in den „Osten“. Die DDR kapituliert vor dieser Frau. Die Filmemacherin Gabriele Denecke unternimmt eine ungewöhnliche Annäherung an Bärbel Bohley und spricht mit Freunden und Weggefährten, wie Werner Fischer, Brigit Voigt und Roland Jahn, über diese Zeit.

Nachgebloggt.de Fazit

Teilweise fand ich diese Doku, die auf jeden Fall gut gemacht war, sehr interessant. Größtenteils war sie aber schwer zu verstehen, weil ich einfach die DDR so wie sie war nicht erlebt habe. Ich kann mir einfach manchmal nicht vorstellen, dass es wirklich alles so war und habe Schwierigkeiten so manchen Beweggründen zu folgen.

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