Loz Tinitoz – Auf der Suche Nach Aletheia (inkl. Tracklist) | CD

Loz Tinitoz: Die vierköpfige Band aus Cuxhaven veröffentlicht mit Auf der Suche nach Aletheia (Kurzform: ADSNA) ihr mittlerweile drittes Studioalbum.

Mit ihrem letzten Album Herzsucht aus dem Jahre 2011 konnte die Band ihre Fangemeinde enorm vergrößern und einige Achtungserfolge innerhalb der Deutschrockszene erringen.

  • Audio CD (15. Februar 2013)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Es Ent (CMS) 
GESAMTWERTUNG    82%

Loz Tinitoz - Auf der Suche Nach Aletheia

Loz Tinitoz – Auf der Suche Nach Aletheia

Die vierköpfige Band aus Cuxhaven veröffentlicht mit Auf der Suche nach Aletheia (Kurzform: ADSNA) ihr mittlerweile drittes Studioalbum. Mit ihrem letzten Album Herzsucht aus dem Jahre 2011 konnte die Band ihre Fangemeinde enorm vergrößern und einige Achtungserfolge innerhalb der Deutschrockszene erringen. Was sagt uns der Albumtitel über das Album? Aletheia ist die griechische Göttin der Wahrheit und der Rest des Albumtitels suggeriert die endlose Suche nach ihr, doch die Band sucht in ihren Songs nicht nur die Liebe, sondern es geht auch um die endlose Suche nach sich selbst, seinen eigenen Wahrheiten, seinen Platz in dieser Welt und den Geschichten des Lebens. Zwischen der Kampfansage vom ersten Song Frei und der düsteren Ballade Der letzte schöne Tag , begibt sich der Hörer auf eine Reise voller wahrer Lebensgeschichten des Sängers und Texters der Band, die sich hier einmal mehr selbst therapiert. Die Band vermischt auf dem Album die Welten von Mainstream und Underground zu einem ganz neuen Musikgefühl. ADSNA hat Songs im Petto, die man durch ihre Eingängigkeit auch im Radio antreffen kann ( New York , Aletheia ) oder auch harte Undergroundsongs ( Borderline , Scheissegal ), welche anecken und den 3-Minuten-Horizont mehr als nur sprengen. Es ist, als würde man Rammstein, Papa Roach, Oasis und Die Toten Hosen auf einem Album verschmelzen, sofern man diese Band in eine Schublade stecken will. Trotz der unterschiedlichen Welten auf dem Album sind die eingängigen Hooks und Riffs, wie auch die aus dem Leben gegriffenen Songtexte, stets der rote Faden, der sich durch alle Songs des Albums zieht. Diese Band bewegt den Zuhörer und das nicht zuletzt auch durch die vielen Erfahrungen aus Höhen und Tiefen, die die Band seit Jahren durchmacht. Nicht nur das etliche personelle Änderungen stattgefunden haben oder es Ärger mit Plattenfirmen gab, sondern auch heftige Schicksalsschläge warfen immer wieder Schatten über die Band. 2009 gab es einen Suizidversuch eines Bandmitgliedes, welcher nur durch Glück misslang. Krankenhaus- und Psychiatrieaufenthalte, wie auch Sucht- oder psychischen Problemen gehören nun aber zur Vergangenheit der Band. Diese Tiefpunkte machten sie im Nachhinein nur noch stärker. LOZ TINITOZ ist eine Band, die kämpft und ihr Ziel nicht aus den Augen verliert, ganz egal, was die Stunde gerade schlägt.

Tracklist

01. Frei
02. Aletheia
03. New York
04. Nichts ist heiliger als ich
05. Scheissegal
06. Du bist wie ich
07. Seitdem Du weg bist
08. Endlose Suche
09. Leben
10. Borderline
11. Der letzte schöne Tag

Fazit

Ein interessantes Album, das leider nur wenige Tracks enthält. So kannst Du Dich über 11 Tracks freuen, die eigentlich soweit alle recht gut geworden sind. Leider sind es eben nur 11, was für ein Album nach meiner Meinung einfach zu wenig ist. Meiner Ansicht nach gehören auf ein Album ein paar Tracks mehr, vor allem wenn es sich um gute Musik handelt, wie es hier der Fall ist, dann ists furchtbar schade, wenn das tolle Erlebnis so schnell vorbei ist. Bis auf diese Tatsache hat mir das Album gut gefallen. Der Gesang erinnert mich sogar stark an einen jungen Lukas Hilbert, verdammt cool. Hör einfach selbst mal in die Tracks von den Loz Tinitoz rein.

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 © Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de