Die Wanderhure | DVD

Die Wanderhure erzählt die spannende und mitreißende Geschichte von Marie Schärer, die sich im Kampf um ihre Würde als Frau, gegen Gier, Betrug und Verrat zur Wehr setzt.

Konstanz im Jahr 1414: Die schöne Marie Schärer (Alexandra Neldel) lebt ein sorgenfreies und behütetes Leben

  • Darsteller: Alexandra Neldel, Bert Tischendorf
  • Regisseur(e): Hansjörg Thurn
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 8. Oktober 2010
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 121 Minuten 
GESAMTWERTUNG    81%

Die Wanderhure

Die Wanderhure

Konstanz im Jahr 1414: Die schöne Marie Schärer (Alexandra Neldel) lebt ein sorgenfreies und behütetes Leben – bis zu jenem Tag, an dem ihr Vater (Miguel Herz-Kestranek) sie gegen ihren Willen mit dem unehelichen Sohn des Grafen von Keilburg (Michael Brandner) verheiraten will. Doch Maries große Liebe ist ihr Jugendfreund Michel Adler (Bert Tischendorf), der aufgrund seines gesellschaftlichen Standes nicht den Vorstellungen ihres Vaters entspricht. Geblendet vom möglichen Aufstieg willigt er in den Vorschlag von Graf Heinrich von Keilburg ein, Marie mit Ruppertus zwangszuverheiraten. Als Ruppertus jedoch Maries Abneigung spürt, fühlt er sich zutiefst gekränkt und zettelt eine Intrige an: Er lässt Marie brutal vergewaltigen und der Hurerei beschuldigen bis sie schließlich unschuldig verurteilt, gefoltert und halb tot aus der Stadt verbannt wird.

Die Wanderhure Hiltrud (Nadja Becker) findet Marie schwerverletzt und nimmt sich ihrer an. Doch die Hilfe hat ihren Preis. Um zu überleben, muss Marie ihren Körper verkaufen. Nur ihr innerer Hass und der Wunsch, ihre Ehre und Würde als Frau wieder zu erlangen, lassen sie ihre Scheu überwinden. So nimmt Marie eine neue Identität an und spielt die Rolle der Hübschlerin Hannah, die schnell die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Als Mechthild von Arnstein (Elena Uhlig) sie als Gespielin für ihren Ehemann Dietmar (Thure Riefenstein) anstellt, wittert Marie ihre große Chance. Denn für ihren Racheplan braucht sie niemand geringeren als König Sigismund (Götz Otto).

Fazit

Nachdem damals so ein Hype um die Wanderhure gemacht wurde als Sat.1 den Film zum ersten Mal zeigte dachte ich mir noch „Den musst Du unbedingt noch schauen“. Damals hatte ich den Film verpasst und im Zuge des dritten Teils jetzt heute noch einmal nachgeholt zu schauen. Nachdem der Hype damals so groß war, bin ich mit hohen Erwartungen an diesen Film gegangen der letzte Funke, der den Film zu etwas ganz besonderen macht, blieb allerdings aus. Ich fand ihn recht gut und interessant zu sehen, wie das Leben früher war, ich fand ihn sogar weitgehend realistisch, wobei natürlich nicht alles, aber mir fehlte, hier- und da die Action. Ich hab immer auf etwas spannendes Actionreiches gewartet, was leider nicht kam. Dennoch kann ich Dir empfehlen den Film einfach mal zu schauen, trotz fehlender Action fand ich ihn recht gut.

Trailer

 © Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de