Morgenrot 1933 | DVD

Morgenrot 1933: Spielfilm über den U-Boot Krieg im Ersten Weltkrieg die Geschichte von U21 auf Feindfahrt im Atlantik.

Morgenrot wurde in der Zeit der Weimarer Republik gedreht und nur wenige Tage nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten uraufgeführt.

  • Darsteller: Rudolf Forster, Adele Sandrock, Fritz Genschow
  • Regisseur(e): Gustav Ucicky
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: POLAR Film + Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 8. November 2012
  • Produktionsjahr: 1932
  • Spieldauer: 81 Minuten 
GESAMTWERTUNG   90%

Morgenrot 1933

Morgenrot 1933

Spielfilm über den U-Boot Krieg im Ersten Weltkrieg die Geschichte von U21 auf Feindfahrt im Atlantik. Morgenrot wurde in der Zeit der Weimarer Republik gedreht und nur wenige Tage nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten uraufgeführt. Seine ambivalente Haltung zu Krieg und Heldentum sorgte in der noch nicht gleichgeschalteten Presse für sehr unterschiedliche Kritiken von pazifistisch bis kriegsverherrlichend. Morgenrot setzte Maßstäbe für die damalige Kamera- und Tontechnik und wurde Vorlage für spätere U-Boot-Filme. Das National Board of Review (New Yorker Organisation von Filmemachern und Filmwissenschaftlern) zeichnete Morgenrot als Best Foreign Film des Jahres 1933 aus. Der Film ist auch auf der Liste bedeutender deutscher Filme zu finden. In High-Definition vom Original-Negativ abgetastet.  Mit Booklet: Eine ausführliche filmgeschichtliche Einordnung.

Fazit

Ich hab zu diesem Film interessante Rezensionen gelesen. Die meisten waren ziemlich schlecht, weil diese davon sprachen, dass der Film Kriegspropaganda waren und verboten gehört. Fakt ist, dass der Film vor der Machtergreifung gedreht wurde und zur Machtergreifung, bzw. einen Tag danach ins Kino kam. Da Zusammenhänge herzustellen zeugt meiner Meinung nach von wenig Filmverständnis zumal es sich hier eher um einen Anti-Kriegsfilm handelt, wenn er auch gegen Engländer zielt und die deutsche Heldenhaftigkeit darstellt, aber das war damals eben so. Ich persönlich hab auch die Nase voll immer alles mit der nationalsozialistischen Zeit in Verbindung zu bringen. Den Film fand ich klasse, manchmal etwas schleppend aber zum Ende hin sehr genial, wenn das Ende auch hätte, etwas länger gehen können, weil es eben sehr beängstigend ist. 10 Menschen gefangen im U-Boot und nur 8 Rettungskapseln sozusagen. Eine Szene am Ende hat mir sehr gut gefallen, diese will ich aber gar nicht verraten, weil es das Filmerlebnis kaputtmachen würde. Ich sag nur so viel, ein Er hat sich über 8 neue Freunde gefreut. Schau einfach mal rein.

 © Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de