Die Abstauber | TV Tipp

Die Abstauber. Samstag, 15. Dezember 2012 | 20:15 Uhr im Ersten.

ARD/SWR DIE ABSTAUBER, FilmMittwoch im Ersten, Buch: Uli Brée und Gabriel Castaneda Senn, Regie: Wolfgang Murnberger, am Samstag (15.12.12) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Sehr viel Bereitschaft, die Nöte des snobistischen Bankers Chris (Mišel Matičević) zu verstehen, ist bei Carmen (Ursula Strauss) nicht vorhanden. Aber elf verschwundene Millionen – das bringt sie schon zum Staunen.

Die Abstauber

Eine heiter-besinnliche Komödie über Geld und Leben von Uli Brée (Drehbuch) und Wolfgang Murnberger (Regie). 

Chris ist erfolgsverwöhnter Investment-Banker, der von seinem Chef Werner Wachter sogar zum Aushängeschild einer Werbekampagne gemacht wird. Am anderen Ende der Einkommenspyramide kämpft Putzfrau Carmen jeden Monat darum, sich und ihre beiden Kinder über die Runden zu bringen. Wo Chris tagsüber Erfolge feiert, sorgt Carmen nachts für Sauberkeit. Als Chris der Unterschlagung beschuldigt wird, weil Millionen von Fondsgeldern verschwunden sind, will er sich im Büro aufhängen. Carmen hält ihn davon ab und versteckt ihn in ihrer Wohnung. In dem unorthodoxen Familienleben kommt der pingelige Chris nur mit Mühe zurecht. Aber in der kämpferischen Carmen hat er eine Mitstreiterin gefunden, die ihm hilft, bei der Bank zum Gegenangriff überzugehen.

ARD/SWR DIE ABSTAUBER, FilmMittwoch im Ersten, Buch: Uli Brée und Gabriel Castaneda Senn, Regie: Wolfgang Murnberger, am Samstag (15.12.12) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Carmen (Ursula Strauss) Moser studiert, hat zwei Kinder und arbeitet nachts als Reinigungskraft. Und sie ist entschlossen, sich von niemandem einschüchtern zu lassen.

Fazit

Ein schöner Film zur Vorweihnachtszeit, der einfach alle Klischees herrlich bedient. Ich fand den Film aber ziemlich klasse. Warum fand ich ihn so gut? Ganz einfach, weil man einmal im Jahr eben bei solchen Liebesfilmen ein Auge zudrückt und das unrealistische nicht sieht, denn es ist schließlich bald Weihnachten und da ist diese schöne Welt am Ende und vor allem das Happy End gewollt. Aber auch wenn der Film hier- und da sehr unrealistisch ist, ist der Weg vom Anfang zum Ende sehr schön und gefühlvoll inszeniert. Ganz besonders ist mir eine Szene am Ende im Gedächtnis geblieben „Weiß Du, wer Dich braucht …“ mehr will ich aber gar nicht verraten. Nur so viel, dass mir besonders Ursula Strauss gefallen hat, die ich bisher ehrlich gesagt noch nie gesehen habe, dass aber in der Zukunft noch nachholen werde. Sie sieht nicht nur absolut super aus, sondern hat auch schauspielerisch wie man hier sieht einiges auf dem Kasten. Ich kann den Film sehr empfehlen, schau einfach mal rein.

Bilder © SWR/Petro Domenigg