Minderheiten-Quartett | Kartenspiel

Minderheiten-Quartett: Wir können sie nicht leiden, weil sie anders sind. Ständig nörgeln sie herum und fordern nimmersatt ihre „Rechte“ ein: Minderheiten.

Das Basis-Spiel umfasst 24 Minderheiten aus den Gruppen: Religionen, Ethnien, Sexualität, Radikale, Behinderte und Demographie.

  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Modellnummer: Minderheiten-Quartett 1+2
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 12. März 2012 
GESAMTWERTUNG  95%

Minderheiten-Quartett

Minderheiten-Quartett 

Doch jedes Kind weiß: Die egoistischen Forderungen der Minderheiten schaden dem Allgemeinwohl, denn sie zersetzen unsere Leitkultur. Das dürfen wir nicht tolerieren! Ziel des Spiels ist es also, so viele Minderheiten wie möglich mundtot zu machen. Am effektivsten geht das, indem wir sie ungefragt in unsere Wertegemeinschaft assimilieren und zum Hohn mit Rechten zweiter Klasse abspeisen. Da die größte Wertegemeinschaft immer Recht hat, gewinnt am Ende der Spieler, der die Mehrheit der Minderheiten sammeln konnte. Das Basis-Spiel umfasst 24 Minderheiten aus den Gruppen: Religionen, Ethnien, Sexualität, Radikale, Behinderte und Demographie. Sie können in 6 Kategorien gegeneinander ausgespielt werden: Bildungsniveau, Wohlstand, Bevölkerungsanteil, Homogenität, Gesellschaftliche Akzeptanz und Schamgefühl. Aktions-, Gesellschafts- und Booster-Karten bringen die Minderheiten dabei noch zusätzlich ins Schwitzen! Im Erweiterungs-Pack versammeln sich neue Minderheiten- und Aktions-Karten, die das taktische Potential des Originals deutlich erweitern! Die Minderheiten aus dem Basisspiel bekommen weitere 19 Mitstreiter aus 5 neuen Gruppen: Wutbürger, Berufe, Freaks, Lifestyle und Unterschicht. Mit neuen Booster-Karten wie “Heiliger Krieg”, “Fanatismus” und “Großdemo” könnt ihr die Kampfwerte einer ganzen Gruppe für den Rest des Spiels stärken.

Fazit

Das Quartett ist schon hart auf eine Art und Weise aber eben nicht ernst gemeint. Im Zuge der Review hatte ich da nette Diskussionen mit meiner Frau, die sagte „Das geht gar nicht“. Ich hingegen denke, dass eine bestimmte Art von Humor gut ist und man das Leben nicht immer zu ernst nehmen sollte und das sage ich obwohl ich auch zu der ein oder anderen Minderheit, die hier dargestellt wird, dazugehöre. Wenn man entsprechenden Humor besitzt, dann ist das Spiel saukomisch, man muss sich nur drauf einlassen und sich klar machen, was hier damit bezweckt wird, dann kann man während des Spielens nicht nur lachen, sondern auch ernsthaft diskutieren.

 © Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

Das könnte Dir auch gefallen: