Curiosity – Revolution für das Social Gaming

Curiosity: Es soll ein Experiment sein, dieses Curiosity. Seit vielen Monaten ist das Game nun im Entwicklungsprozess und wurde schließlich letzte Woche für iPhones, iPads und Android-Geräte als mobiles Spiel veröffentlicht. Die Entwickler von 22Cans haben sich dabei allerdings ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt, denn bereits am ersten Tag stürzten die Server zusammen und viele Bugs rissen die potenziellen Spieler aus dem langersehten Spiel heraus.

Curiosity ist kein gewöhnliches Spiel, denn es lässt sich in kein bestehendes Genre einordnen. Es besteht aus einem riesigen Würfel, der aus vielen kleineren Würfeln zusammengesetzt ist. Die User, die sich kostenlos anmelden können, müssen nun Würfel für Würfel abtragen um an das Innere des großen Würfels zu kommen. Das tun sie mit Hacken, sogenannten “Pikes”, die sie käuflich erwerben können. Im Inneren des Würfels, im Herzen des ganzen Spieles also, findet sich dann ein Geheimnis. Die Krux: nur ein einziger User wird es je dort hinkommen. Und nur er wird wissen, was der Würfel birgt. Die Entwickler, mit Chef Peter Molyneux voran, haben bisher kein Wort darüber verlauten lassen, was das sein könnte. Ein Geld-Preis, vielleicht? Ausgeschlossen wurden bisher: tote Katzen, Sportwagen und Nichts. Eine globale Spiel-Suche, die eine globale Spielsucht erzeugen könnte?

Das Social Gaming Prinzip besteht schon etwas länger. Die ersten virtuellen Shooter basierten auf einer ähnlichen Idee. Curiosity ist aber dahingehend anders, dass es sich weder um ein Strategie- noch um ein Abenteuerspiel handelt. Die User müssen nichts anderes tun, als gemeinsam an diesem Würfel zu arbeiten. Der Erfolg dieses Spieles könnte den ganzen Markt beeinflussen, denn Social Gaming ist eine besondere Art, die derzeitige technische Revolution in der Informationsgesellschaft zeitgemäß einzubetten.

Die Entwickler wollen es bei Curiosity – sollte es denn so durchschlagen, wie erhofft – nicht belassen. Der Name 22Cans ist Programm: 21 weitere Spiele dieser Art sollen noch in den nächsten Jahren kommen. Sie alle sollen ganz neuartige Ansätze im Social Gaming Bereich vertreten. Das nächste Spiel etwa könnte etwas Ähnliches wie das populäre “Sim City” sein – nur eben anders, mit einem sozialen Aspekt dahinter.

Im Übrigen ist die App zwar kostenlos erhältlich, jedoch kosten einige der Tools echtes Geld. Wer sich darauf einlassen will, sollte warten, bis das Game wieder einwandfrei läuft.

Das könnte Dir auch gefallen: