Der Fernsehfilm der Woche: Eine Frau verschwindet

Eine Frau verschwindet ist der Fernsehfilm der Woche im ZDF am Montag, 15. Oktober 2012 um 20.15 Uhr.

Eine Frau verschwindet Die Protagonisten in „Eine Frau verschwindet“, v. l.n.r.: Anton Gallo (Marcel Hensema), Bruno van Leeuwen (Peter Haber), Julika Tambur (Jasmin Gerat), Remko Vreeling (Patrick Abozen).

Eine Frau verschwindet Inhalt

Bruno van Leeuwen (Peter Haber) hat schon viele Tatorte gesehen, doch was den Kommissar am Koniginnedag im Amsterdamer Vondelpark erwartet, stellt ihn vor ein böses Rätsel: Ein Junge liegt mit eingeschlagenem Schädel im Ge­büsch. Sein Gehirn wurde entfernt. Van Leeuwen ist ratlos. Was könnte das Motiv für diesen bestialischen Mord sein? Seine Frau Simone (Maja Maranow) kann ihm diese Frage nicht beantworten. Sie lebt in ihrer eigenen Welt, die Tag für Tag kleiner wird, denn sie ist, kaum 50 Jahre alt, an Alzheimer erkrankt und auf Betreuung angewie­sen. Van Leeuwen weiß längst, dass er seine Frau ins Heim geben muss. Aber das will er nicht hören – ist Simone doch die Liebe seines Lebens. Nachts treibt van Leeuwen sein Leben mit Simone um, tagsüber sucht er nach der Lösung des tödlichen Rätsels. Ein kleiner Bam­bussplitter, den van Leeuwen am Tatort gefunden hat, bringt ihn schließlich auf die richtige Spur. Die Herkunft des Bambus aus Melanesien und die groteske Vorgehensweise des Mörders lassen einen Ritualmord vermuten.

Eine Frau verschwindet In einem Park in Amsterdam wird die grausam zugerichtete Leiche eines Jungen gefunden. Kommissar Bruno van Leeuwen (Peter Haber, r.) und sein Teamkollege Remko Vreeling (Patrick Abozen, l.) auf dem Weg zum Tatort. (Im Hintergrund: Unbekannte Kleindarsteller).

Fazit

Ich finde Filme, die auf Romanen beruhen immer sehr interessant, weil man so das Schauen und das Lesen verknüpfen kann. Außerdem kann man dann sehen wie andere die Phantasie, die nunmal beim Lesen aufkommt umsetzen, was ich immer sehr spannend finde. Dieser Film ist nach den Motiven des Romans „Und vergib uns unsere Schuld“ von Claus Cornelius Fischer. Ich fand den Film jetzt auch ganz okay. Tolle Spielfilm für abends und genau das Richtige um den Tag ausklingen zu lassen. Besonders hat mir Michelle Barthel gefallen, die ich jetzt schon in mehreren Filmen gesehen habe. Ich glaube aus der jungen Frau wird mal ne richtig gute Schauspielerin. Von dem Film selbst will ich gar nicht zu viel verraten. Du bekommst hier einen schönen Mix aus Krimi und Drama. Schau einfach mal rein.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de
Bilder © ZDF/Martin Valentin Menke