Miss Kookie „Mein Vater hat mich früher immer „Kookie“ genannt“

Miss Kookie ist zurück – sweeter than chocolate. Die charmante Engländerin aus dem geschichtsträchtigen Cambridge verzauberte uns schon im letzten Sommer mit ihrem Faible für die 20er und 30er Jahre. Mit ihrer Debüt-Single „Puttin’ On The Ritz“ enterte sie die Deutschen Charts und tanzte sich in allen großen TV-Shows in die Herzen der Zuschauer. Jetzt geht es mit ihrer zweiten Single „Blue Night Shadow“ (VÖ 03. August 2012) und ihrem Debüt-Album „Kookies & Kream“ (VÖ: 17. August 2012) weiter.

Miss Kookie merges effortlessly the classic styles of the 20-30-40&50’s with the current music trend of today, to bring you a style that’s so totally fresh, that’s so totally now, that’s so totally Miss Kookie!!

Miss Kookie, erzähl uns doch mal kurz wer Du bist und woher Du kommst!

Hallo, mein Name ist Beverley Jane Sharples. Ich stamme aus dem geschichtsträchtigen Cambridge in England und habe ein Faible für die 20er und 30er Jahre.

Du hattest eine der Hauptrollen im Mamma Mia Musical in London und hast damit die Welt bereist. Wie bist Du dazu gekommen?

Mein Vater war ein begnadeter Sänger, von dem ich die Gabe erhielt zu singen. Das Tanzen hingegen legte mir meine Mutter in die Wiege, die im Londoner West End im Theater und in Musicals als Tänzerin arbeitete. Und so sang und tanzte ich schon, bevor ich überhaupt reden konnte. Es war also quasi eine Vorbestimmung, dass auch ich zum Musical kam. Ein Job hat mich dann immer zum nächsten geführt. Und so hatte ich das Glück, in vielen wunderbaren Shows dabei gewesen zu sein und viel von der Welt zu sehen.

Mit Deiner ersten Single „Puttin On The Ritz“ hast Du 2010 schon die Deutschen Charts gestürmt. Was hast Du in den letzten 1,5 Jahren gemacht?

Oh ja, schon mit „Puttin On The Ritz“ konnte ich in Deutschland in die Charts einsteigen und war in vielen TV-Shows zu sehen. Danach gab es viel zu tun. Ich bin in Ibiza und vielen anderen Orten in Shows aufgetreten. Und ich war natürlich mit dem Schreiben und der Produktion von meinem Debüt-Album „Kookies & Kream“ beschäftigt.

Wie ist der Künstlername „Miss Kookie“ entstanden?

Mein Vater hat mich früher immer „Kookie“ genannt. Es war das erste Wort, das ich sprechen konnte. Meine Mama nannte mich wegen meines Lächelns „Miss Sunshine“. Und so wurde daraus „Miss Kookie“. 🙂

DJ Sammy, einer der erfolgreichsten Producer und DJs der elektronischen Musik und Produzent von Künstlern wie David Bisbal und Enrique Iglesias, hat Dein Debüt-Album „Kookies & Kream“ produziert. Wie hast Du ihn kennen gelernt, wie ist die Zusammenarbeit entstanden?

Sammy und ich trafen uns bei einer After Show Party in London, bei der ich auftrat. Er sagte, er liebte meine Stimme und würde gerne mit mir zusammen Musik machen, und mich auch in anderen Ländern heraus bringen. Zu der Zeit war ich allerdings so beschäftigt, dass wir lediglich die Nummern ausgetauscht haben und das war es. Nachdem ich mich aber am Knie verletzte und nicht auftreten konnte, lud Sammy mich in sein großes Studio auf Mallorca ein und wir begannen Songs zu schreiben und zu produzieren. Es gefiel mir so gut, dass ich blieb!

Warum bist Du aus London weggezogen? Hättest Du nicht auch in London Deine Karriere als Sängerin forcieren können?

Na ja, ich hatte eine Karriere als Musical-Darstellerin! Aber nach dem Treffen mit Sammy entdeckten wir die gemeinsame Liebe zur Swing-Musik. Ich wollte zu der Zeit auch meinen Horizont erweitern und eine Solo-Karriere als Sängerin starten. Nicht nur als Darstellerin, sondern auch meine eigenen Songtexte schreiben. Sammy gab mir die Freiheit, das alles zu verwirklichen.

Du bist schon in Ländern wie England, USA, Kanada, Russland, Spanien oder auch in Trinidad aufgetreten. Wie kommt es, dass Du einen Plattenvertrag in Deutschland unterschrieben hast?

Ich muss gestehen, dass Sammy auch daran seinen Anteil hat. Er ist auf der ganzen Welt als DJ und Produzent bekannt und feierte Welterfolge mit „Heaven“, „Boys of Summer“ und vielen anderen Hits. Aber er begann seine Karriere in Deutschland. Darum kennt er hier viele Menschen aus der Musikindustrie und wusste genau, wer die  besten Leute sind, um das Miss Kookie Projekt zu starten. Aber Deutschland hat auch eine unglaubliche große Musik-Kultur und Swing/Burleske sind hier sehr beliebt. Das hat auch schon der Erfolg von „Puttin On The Ritz“ gezeigt. Deutschland ist einfach der Ort für mich, um meine Musik heraus zu bringen.

Was passiert in Deinem Video zur neuen Single „Blue Night Shadow“ und wo habt ihr das Video gedreht?

Das Video zu „Blue Night Shadow“ ist ein sogenanntes Performance-Video, bei dem wir den Song durch einige große Szenen mit akrobatischen Einlagen tanzen. Wir haben es im Gran Casino Theater auf Mallorca zusammen mit der Show „Come Fly With Me“ gedreht. Das ist ein Musical-Theater-Stück als Hommage an Frank Sinatra. Die Darsteller waren so professionell und unglaublich talentiert. Wir hätten keine eine bessere Gruppe von Leuten finden können. Alles passt super zusammen und visualisiert den Song ideal. Ich bin so dankbar, dass wir das Video dort drehen konnten!

Am 17. August erscheint Dein Debüt-Album „Kookies & Kream“. Was erwartet die Fans darauf?

„Kookies & Kream“ ist ein Mix aus Retro und aktuellen Sounds. Musik, die Dich zurück versetzt in die unbeschwerte Zeit der 20er und 30er Jahre bis hin zu den sehr frühen 60ies mit einem Rock n Roll-Swing-Feeling. Die meisten der Tracks habe ich selber geschrieben und sie basieren auf persönliche Erfahrungen. Ich denke, mein Debüt-Album spricht jeden an, weil es einfach Spaß macht!

Wie gefällt Dir Deutschland und kannst du schon ein paar Worte Deutsch?

Ich spreche noch nicht viel Deutsch, aber ich bemühe mich sehr, es zu lernen. Ich habe schon viele Orte in Deutschland gesehen und fand sie alle toll. Ich bewundere die Landschaft und liebe Berlin. Deutschland ist wirklich sehr schön.