XBOX360: Spec Ops: The Line

 

Die Rezensionen hier auf nachgebloggt.de sind natürlich nur eine Meinung von mir.
Geschmäcker sind verschieden, bitte beachte das. 

Spec Ops: The Line

Erscheinungsdatum: 29. Juni 2012
 
Dubai, einst schillernde Metropole des Orients, wurde vor 6 Monaten von einem verheerenden Sandsturm verwüstet. Tausende Menschen haben durch die biblische Katastrophe ihr Leben verloren. Um die letzten Überlebenden zu evakuieren, entsendet die USA ein Bataillon ihrer besten Soldaten, doch schon nach kurzer Zeit reißt der Kontakt zur Eliteeinheit ab. 
 
GESAMTWERTUNG  94%

 

Nur ein mysteriöses Funksignal ist noch aus der zerstörten Stadt zu empfangen… Sie sind Captain Walker, Kommandant einer U.S. Delta Force Aufklärungseinheit. Zusammen mit zwei Kameraden sollen Sie das mysteriöse Signal aufspüren und nach Überlebenden suchen. Doch nichts ist, wie es anfänglich scheint. Walker und sein Team geraten selbst in einen Kampf ums Überleben, der sie moralisch an die Grenze des Ertragbaren treibt. Bald geht es nicht mehr darum, sich zwischen Gut oder Böse zu entscheiden – denn der Wahnsinn von Dubai gebiert weder Hoffnung auf Überleben noch strahlende Helden.

NACHGEBLOGGT.de sagt: Gentleman, willkommen in Dubai. Dieser Spruch wird Dir im Spiel mindestens einmal begegnen und je nachdem welchen Weg Du für Dich wählst auch öfter, beispielsweise am Ende. Und das ist auch schon das was das Spiel wirklich spielenswert macht, die Entscheidungen, die Du treffen kannst und über die Du Dir spätestens am Ende von dem Spiel bewusst wirst, wenn sich die Story so langsam aufklärt. Ich habe den bösen Weg gewählt, denn das ist der, den ich am realistischen fand, denn der Krieg macht nunmal keine guten Menschen. Die Entscheidungen und vor allem die Auswirkungen sind echt heftig, ich hab da das ein oder andere Mal schon geschluckt und dachte mir einfach nur „Leck mich fett“. Mir hat das Spiel, auch wenn es leider mit knappen 5 Stunden in der Kampagne sehr kurz war, spaß gemacht. Die Story hätte auch ehrlich gesagt gar nicht länger sein müssen, ich fand das perfekt, daher werte ich die kurze Kampagnen-Spielzeit gar nicht so negativ.

Kleine Abzüge gibt es bei der KI, die sich manchmal ziemlich dusselig anstellt, so blieben meine beiden Kameraden öfter mal stehen und sind mir nicht gefolgt. Irgendwann rückten sie dann nach, hat aber stellenweise gedauert. Das waren dann auch die Stellen, wo ich hin und wieder abgekratzt bin, wenn man das so sagen kann.

Die Grafik ist natürlich der Hammer. Die Unreal-Engine zählt zu meinen liebsten, im Prinzip spiele ich jedes Spiel, das auf dieser Engine beruht, weil ich es einfach schön finde, das Spielprinzip mit den Deckungen etc. finde ich für „Ballerspiele“ einfach nur passend.

Ich kann Dir das Spiel insgesamt also wirklich empfehlen. Der Multiplayermodus, den ich bisher nicht erwähnt habe, wird Dich über die kurze Spielzeit in der Kampagne trösten, denn der macht echt Fun. Ich bin, ja was Multiplayerspiele angeht, total der Anfänger und wirklich schlecht, deswegen meide ich solche Modi, aber hier war ich sogar ziemlich gut dabei, was vielleicht daran lag, dass ich das Game erst durchgespielt habe und die Steuerung besser konnte? Man weiß es nicht, es hatte mir auf jeden Fall großen Spaß gemacht und ich kann Dir nur raten diesen Titel zu kaufen. Viel Spaß beim Spielen.

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 © Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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