DVD: If … Dog … Rabbit – Going South

 

Die Rezensionen hier auf nachgebloggt.de sind natürlich nur eine Meinung von mir.
Geschmäcker sind verschieden, bitte beachte das. 

If … Dog … Rabbit – Going South

  • Darsteller: Matthew Modine, John Hurt, Kevin J. O’Connor
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: S.A.D. Home Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 8. Juni 2012
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 104 Minuten
 
GESAMTWERTUNG    78%

 

Johnny Cooper (Matthew Modine, u.a. „Full Metal Jacket“) ist gerade auf Bewährung aus dem Knast entlassen worden. Wegen eines Raubüberfalls, den er mit seinem Vater (John Hurt, u.a. „Alien“) und seinem Bruder Jamie (Kevin J. O’Connor) begangen hatte, musste er für Jahre hinter Gitter. Das Fatale daran: die beiden hatten ihn damals als Sündenbock zurück gelassen, so dass nur Johnny von der Polizei geschnappt wurde.  Nach seiner Entlassung beschließt Johnny, sich von seiner Familie fern zu halten, und nimmt einen Job an einer Tankstelle an. Doch gerade jetzt, als er anfängt sein neues Leben so richtig zu genießen, klopft Jamie bei ihm an. Johnny will nichts von einer geplanten Familienfeier wissen. Er lässt sich jedoch überreden, Jamie dorthin zu begleiten. Ein fataler Fehler. Denn schon bald befindet sich Johnny mitten in einer Massenschlägerei mit illegalen Einwanderern, bei der es einen Toten gibt. Und auch der anschließende Streit mit Johnnys Bewährungshelfer Gilmore (David Keith) endet so unglücklich, dass Johnny sich schon bald auf der Flucht befindet. 

Damit aber noch lange nicht genug. Denn als Johnny in Mexiko ankommt, haben sein Vater und sein Bruder schon längst den nächsten Coup geplant: Einen Raubzug, der Geschichte schreiben soll. Johnny hat keine Wahl und geht darauf ein … ein verhängnisvoller Entschluss! Dieser Film über Familie und Verrat lebt nicht nur von seiner knallharten Action. Regisseur und Hauptdarsteller Matthew Modine gelingt hier ein atmosphärisch dichter Texas-Thriller mit pointierten Dialogen und einem grandiosen Finale. Wer Familienbande als Hort der Zusammengehörigkeit interpretiert, wird hier mit dem diabolischen Gegenteil konfrontiert

NACHGEBLOGGT.de sagt: Der Film hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. 13 um genau zu sein, was aber nicht bedeutet das er schlecht ist. Matthew Modine spielt hier einfach grandios, leider machen es ihm die anderen Darsteller nicht nach. Von John Hurt hätte ich beispielsweise irgendwie mehr erwartet, das war einer seiner schwächeren Filme. Allerdings war Lisa Marie dafür, um so besser und hübsch anzusehen, ich erinnere mich da an eine Tankstellenszene … will euch aber nicht zu viel verraten. Insgesamt ist das hier ein solider Actionthriller, den man sehen kann und sich alleine wegen der guten Leistung von Matthew Modine auch ansehen sollte. Viel Spaß dabei.

 © Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de