Heiratsschwindler küsst man nicht

 

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Geschmäcker sind verschieden, bitte beachte das. 

Heiratsschwindler küsst man nicht 

Freitag, 1. Juni 2012 | 20:15 Uhr im Ersten

Regisseur: Dennis Satin
Darsteller: Katrin Sass, Petra Kleinert, Jasmin Schwiers, Jan Sosniok
Spieldauer: 90 Minuten
 
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Weil in ihrer Ehe eine frustrierende Routine Einzug gehalten hat, wagt Thea Ritter (Katrin Sass) während eines Wellnessurlaubs in einem Luxushotel den Seitensprung mit dem galanten, attraktiven Benedikt (Jan Sosniok). Thea, die gemeinsam mit ihrem Mann Jochen (Stephan Schwartz) eine Druckerei führt, ahnt nicht, dass sie einem Betrüger aufgesessen ist, als sie Jochen „den Ausrutscher“ gesteht. Bald jedoch lernt sie das wahre Gesicht ihres Liebhabers kennen: Benedikt hat ihr gemeinsames Schäferstündchen gefilmt und verlangt nun 100.000 Euro Schweigegeld, die die verzweifelte Thea heimlich aus der Firmenkasse abzweigt, um eine Veröffentlichung im Internet zu vermeiden. Währenddessen geht Benedikt bereits ein neues Opfer ins Netz: Im Handumdrehen hat er die gutgläubige Buchhändlerin Babette Ollenhauer (Petra Kleinert) um den Finger gewickelt und zum Traualtar geführt. Einmal verheiratet, lässt sich der smarte Schwindler die Vollmacht zu Babettes Konto geben, die nichts ahnt, bis ihr ein Kreditvertrag über 300.000 Euro ins Haus flattert. Zur Rede gestellt, lässt ein ob ihrer Verdächtigungen empörter Benedikt Babette einfach stehen. Thea, die sich an Benedikts Fersen geheftet hatte, um irgendwie ihr Geld zurückzuholen, verbündet sich mit der geschockten Babette. Gemeinsam schmieden sie einen Racheplan. Dabei kommt ihnen die junge Serviererin Sindy (Jasmin Schwiers), die sie bei einem versuchten Taschendiebstahl ertappen, gerade recht. Sindy soll als Lockvogel dienen, um Benedikt mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Anfänglich geht das Vorhaben auf: Sindy, die in Wirklichkeit Mühe hat, ihre beiden kleinen Töchter zu ernähren, gibt sich als wohlhabende und vernachlässigte Ehegattin aus, ihr Gegenüber beißt sofort an. Doch im Gegensatz zu früheren Beutezügen scheinen diesmal echte Gefühle in dem skrupellosen Ladykiller aufzukeimen. Und auch Sindy ist sich bald ihrer wahren Intention nicht mehr sicher. Eine fatale Entwicklung für Thea und Babette, denen inzwischen das Wasser bis zum Hals steht. Oder geht ihnen Benedikt doch noch in die Falle?

NACHGEBLOGGT.de sagt: Manchmal gibt es Filme, die sind insgesamt eher mittelmäßig und eignen sich wunderbar, um am Abend abschalten zu können und manchmal spielen genau in solchen Filmen junge Schauspieler mit, die bleibenden Eindruck hinterlassen. Genau das ist hier der Fall. Jasmin Schwiers überzeugt in ihrer Rolle so dermaßen, dass die junge Schauspielerin damit den ganzen Film irgendwie sehenswert macht. Denn mal ehrlich, Filme über Heiratsschwindler sind nicht gerade das, was ich sonst gerne sehe, muss aber sagen, dass mir dieser Film nicht zuletzt durch Jasmin Schwiers gut gefallen hat. Zum Ende hin wurde der Film dann leider sehr unrealistisch und schwach, ich hätte mir wenn dann schon ein totales Happy End gewünscht, denn alles andere wirkt irgendwie komisch, weil eben auf ein Happy End hingearbeitet wird … ich will euch gar nicht zu viel verraten, auf jeden Fall war ich vom Ende sehr enttäuscht. Viel Spaß beim Gucken, wegen Jasmin Schwiers lohnt es sich schon.

 © Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de
Foto © ARD Degeto/Hardy Spitz 

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