Buch: Natascha Ochsenknecht – Augen zu und durch: Die Geschichte meiner Familie jenseits des roten Teppichs

 

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Natascha Ochsenknecht – Augen zu und durch

Gebundene Ausgabe:192 Seiten
Verlag:mvg Verlag (9. Mai 2012)
Sprache: Deutsch

 
GESAMTWERTUNG      39%

 

Man könnte meinen, dass bei den Prominenten das Leben irgendwie einfacher ist. Sie müssen sich um Geld keine Sorgen machen, der Alltag besteht aus Partys und Wohltätigkeitsveranstaltungen und die Familien funktionieren von ganz alleine. Könnte man meinen. Die Wirklichkeit sieht aber etwas anders aus. Natascha Ochsenknecht erzählt offen und ungeschminkt ihre Geschichte und die ihrer Familie, die – so verrückt sie auch in der Öffentlichkeit erscheinen mag – noch viel mehr zu bieten hat als außergewöhnliche Vornamen und Auftritte auf dem roten Teppich. Natascha Ochsenknecht erzählt entwaffnend offen von ihrem Leben in der Glamourwelt und Phasen tiefer Depression, von der großen Liebe, großer Enttäuschung und einer Wunschfamilie, die gemeinsam unglaubliche Krisen meistert und am Ende dennoch zerbricht. Vor allem aber erzählt sie davon, wie sich ein Leben an der Seite eines bekannten Schauspielers anfühlt, wie man sich nach einer schmerzhaften Trennung neu orientiert und wie man ein neues Leben beginnt, wenn alle dabei zusehen.

NACHGEBLOGGT.de sagt: Irgendwie ist dieses Buch nichts Halbes und nichts Ganzes. Einerseits spricht Natascha Ochsenknecht über interessante Promis, wenns aber wirklich interessant wird heißt es „Das gehört nicht in die Öffentlichkeit“. Warum schreibt man dann ein solches Buch, wenn man die wirklich interessanten Details nicht verraten möchte? Ansonsten ist es auch so, dass das Buch jede Promifrau bzw. jede Frau eines sehr prominenten Schauspielers geschrieben haben könnte. Wenn man so wirklich auf Promigeschichten steht, ist das Buch sicher eine tolle Sache, wer sich aber ernsthaft für die Familie Ochsenknecht interessiert, wird denke ich nicht so auf seine Kosten kommen, dafür ist das Buch auch einfach ein wenig zu lasch und noch zu freundlich. Bei einer Geschichte hatte ich auch ein seltsames Gefühl, da schrieb sie was und schrieb dazu „So habe ich das in Erinnerung“. Solche Äußerungen lassen ja Spielraum für eventuelle Übertreibungen? Ich fand das Buch also dieses Mal nicht so spannend wünsche Dir aber viel Spaß beim Lesen, vielleicht fällt Dir ja, noch was anderes auf oder Du findest, es klasse? Lass mir ruhig Deine Meinung zukommen. Einige interessante Rezensionen, Angaben und Beiträge zu diesem Buch habe ich auch auf redcarpetreports gelesen. Es lohnt sich also absolut dort einmal vorbeizuschauen.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de