FilmMittwoch im Ersten: Lösegeld

 

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FilmMittwoch im Ersten: Lösegeld

Mittwoch, 11. April 2012 | 20:15 Uhr im Ersten

Regisseur: Stephan Wagner
Darsteller: Ulrike C. Tscharre, Misel Maticevic, Simon Licht, Sven Lehmann
Spieldauer: 90 Minuten
 
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Nina Hausen (Ulrike C. Tscharre), Leiterin einer Begleitagentur, wird im Wald von einem Fremden mit einem Messer angegriffen. Nur mühsam kann sie ihm entkommen, in dem sie ihn mit ihrem Auto anfährt und dabei schwer verletzt. Auf der Rückfahrt findet sie in ihrem Wagen ein Säckchen mit Diamanten – offenbar das Lösegeld aus einem Entführungsfall, wie sich am nächsten Tag herausstellt. Nina meldet zwar den Überfall der Polizei, die Diamanten unterschlägt sie aber, da sie mit ihrer Agentur finanziell unter Druck steht. Der Polizei, allen voran Kommissar Lysewski (Mišel Maticevic), erscheint die attraktive Frau zwar mysteriös, nachweisen können sie ihr jedoch nichts. Nina wiederum hat die Rechnung ohne den Entführer gemacht, der mit dem Mann identisch ist, der sie nachts überfallen hatte. Als sie trotz Polizeischutz in ihrer Wohnung erneut von ihm bedroht wird, kommt ihr Lysewski zu Hilfe. Bei der Verfolgungsjagd stirbt der Entführer. Zwar ahnt Lysewski, dass Nina die Diamanten unterschlagen hat und auch sein Karriere orientierter Kollege Weber (Simon Licht) will die Frau festnageln. Doch Lysewski deckt sie – er hat sich in sie verliebt und heimlich mit ihr eine Affäre angefangen. Dann aber entdeckt Lysewski, dass sich Nina ins Ausland absetzen will. Lysewski steht vor der vielleicht wichtigsten Entscheidung seines Lebens.

NACHGEBLOGGT.de sagt: Ulrike C. Tscharre ist vielen vielleicht aus der Lindenstraße bekannt. Deswegen hat mich der Film sehr interessiert, weil ich sie noch nie vorher außerhalb der Lindenstraße gesehen habe und gespannt war, wie gut sie ihre Rolle spielen wird. Hat mir gefallen, um es kurz zu sagen. Allerdings war Ihre Rolle auch nicht sehr komplex, denn wie auch der ganze Film war das hier relativ simpel gestrickt und wer hier einen tief gehenden Film sucht, sucht leider sehr lange. Ich hätte mir ein wenig mehr undruchsichtbarkeit gewünscht, ein wenig mehr Spannung und größere Gefühle. Mišel Maticevic von dem ich mehr gewohnt bin hat mich ehrlich gesagt hier etwas enttäuscht, er spielt seine Rolle okay, aber eben nur okay, so wie sie wahrscheinlich 100 andere Schauspieler ebenso gespielt hätten. Insgesamt kann man den Film schauen, sollte aber nicht zu viel erwarten. Für den Mittwochabend aber genau das Richtige.

 © Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de
Bilder © WDR/Oliver Feist