Interview mit der Nachwuchsschauspielerin Mathilde Bundschuh „Schauspielerei war neben der Schule immer eine Art Hobby“

 

 

Mathilde Bundschuh ist eine deutsche Nachwuchsschauspielerin.

 

Liebe LeserInnen,

nachgebloggt bedankt sich ganz herzlich für dieses Interview. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder sich die Zeit nimmt für ein Interview, für seine Fans, für interessierte Menschen. Wenn Dir dieses Interview gefällt, sage es gerne weiter und wenn Du noch Fragen hast, darfst Du diese gerne hier stellen.


Mathilde, Du bist noch sehr jung und kannst schon auf eine mittlerweile 7 jährige Fernsehkarriere zurückblicken. Die Zeit  muss doch unglaublich aufregend gewesen sein oder? War Dir schon immer klar, dass Du Schauspielerin werden möchtest, oder war das zu  Anfang eher eine Art Hobby?

Ja und wie aufregend! Da ich bisher immer neben der Schule gedreht  habe war es schon eine Art Hobby. Allerdings hat sich für mich recht schnell herrausgestellt, dass es genau das ist, was ich auch später  weiter machen möchte. Ich fande den Gedanken immer ziemlich cool,  mit dem was mir unglaublich viel Spaß macht und was mich erfüllt  mein Geld zu verdienen. Noch schöner ist es natürlich für mich zu sehen, dass mein Plan bis  jetzt ganz gut aufgeht.

 

Du hast sogar mal bei Lasko mitgespielt, Mathis Landwehr ist ein total netter Interviewpartner gewesen, Lasko müsste so ungefähr deine einzige Produktion für einen Privatsender gewesen sein oder? Sind diese Produktionen eigentlich anders?

Der Unterschied zwischen Privatfernsehen und Öffentlich Rechtlichem war für mich eigentlich nicht spürbar. Der Unterschied zwischen  einer Kino- und Fernsehproduktion dann doch eher. Beim Kino hat man einfach mehr Zeit und Geld. Beim Fernsehen ist das ein bisschen anders. Da kommt man ans Set und hat nicht mehr so viel Zeit mit der Regie und Kollegen an den jeweiligen Szenen zu arbeiten. Das ist bei einer Kinoproduktion schon entspannter.

Im April sieht man Dich in dem Film? GELIEBTES KIND? Ich durfte  den Film schon sehen und fand ihn ehrlich gesagt manchmal ziemlich unrealistisch aber dennoch gut. Ich hatte meinen Lesern schon geschrieben, dass ich das bei einem Film noch nie hatte. Einen Film zu mögen obwohl die Story doch hier und da übertrieben ist und schwächelt. Ich denke es lag überwiegend an Dir, das ich den Film doch gut fand, weil Du Deine Rolle so unglaublich gut gespielt hast. Wie hast Du Dich darauf vorbereitet?

Ich habe mir erst mal ein Bild darüber verschafft, was es eigentlich heißt und vorallem wie es aussieht einen Spitzfuß zu haben. An meiner Schule gab es ein Mädchen, welches auch zwei unterschiedlich lange Beine hatte. Das ist mir erst gar nicht aufgefallen, doch als ich die verschieden hohen Sohlen ihrer Schuhe sah, habe ich mir genau angesehen wie sie läuft, was vielleicht anders ist. Da ist mir dann aufgefallen, dass der Unterschied gar nicht so groß ist.

 

Was denkst Du selbst über den Film? Schaust Du Dir Deine eigenen Filme eigentlich an?

Ich selbst habe den Film leider noch nicht gesehen. Bin aber sehr gespannt darauf, weil die Zeit in der wir GELIEBTES KIND gedreht haben schon etwas sehr besonders und intensives war.

 

Hast Du Gemeinsamkeiten mit der Rolle Liz?

Nein, ich würde sogar eher sagen, dass wir sehr verschieden sind. Allein die Beziehung zu ihrem Körper, also ihrem Fuß. Sie versteckt und verhüllt sich. Sowohl äußerlich als auch innerlich. Von mir würde ich viel eher sagen, dass ich ein offener Typ Mensch bin.

Fotograf Stefan Klüter

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant?

Im Moment bin ich dabei an Schauspielschulen vorzusprechen. Wenn das klappen sollte, fange ich im Herbst an Schauspiel zu studieren. Wenn das allerdings nicht klappt, wird weiter geplant. Das ist es was mich an diesem Beruf so reizt. Man kann nicht immer vorraus planen, weil es eh immer anders kommt. So bleibt es aufregend und spannend.

 

Gibt es etwas, dass Du gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würdest?

Das Leben ist schön.

 

Nun aber auch schon zu meiner letzten Frage, diese stelle ich immer jedem, ein Markenzeichen, und bin sehr gespannt wie diese dann beantwortet wird: Mit wem würdest Du nicht in der Sauna sitzen wollen?

Ich geh nicht so gerne in die Sauna. Aber wenn, dann mit wunderbaren Musikern, die größtenteils leider schon tot sind, und ihnen beim spielen zuhören. Das wären dann zum Beispiel Jimi Hendrix, Bob Marley, The Doors, King Crimson, Erykah Badu und Radiohead. Alle zusammen! Dazu würde ich noch alle meine Freunde einladen. Was für eine wunderbare Vorstellung. Dafür würde ich mich sogar in die Sauna setzen!

 von Daniel Pietrzik | nachgebloggt | cc-by-nc
Fotos von Stefan Klüter