Interview mit der Autorin Kerstin Gier „Als nächstes wird es wieder ein Jugendbuch von mir geben“

Kerstin Gier ist eine deutsche Autorin, die – auch unter den Pseudonymen Jule Brand und Sophie Bérard – überwiegend Frauenliteratur verfasst.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

Copyright (Fotos): Olivier Favre

Kerstin, Ich habe jetzt einige Interviews im Netz von Ihnen gelesen, Sie sind ja sehr viel befragt worden in der Vergangenheit. Wie ist das in dem Beruf der Autorin, wenn Sie viel schreiben, nerven dann solche Anfrage nicht auch? Lenken diese dann vom „Schreiben“ von dem Gedanken den man möglicherweise gerade hatte ab? Ich bräuchte wohl absolute Ruhe dafür.

So ein Interview ist immer eine nette Abwechslung – mitten in einer wichtigen Schreibphase allerdings geht das alles nicht.

 

Können Sie sich noch an Ihr erstes Interview erinnern, das Sie gegeben haben?

Ja – bei meiner Schwester im Garten, für eine dieser Zeitschriften der Region, die umsonst überall rumliegen … und ich habe geredet wie ein Wasserfall 🙂

 

Ich hab gelesen, dass Ihre Liebe zum Schreiben eher aus Zufall entstand. Ist es denn so einfach eine Autorin zu werden? Einfach was schreiben und fertig? Oder was brauch es dazu? Wie lange hat es bei Ihnen gedauert einen Verlag zu finden und zu diesem Erfolg zu kommen?

Zufall würde ich das nicht nennen, ich habe mir schon immer gern Geschichten ausgedacht und aufgeschrieben, und als Kind war Schriftstellerin mein absoluter Wunschberuf. „Männer und andere Katastrophen“, mein erster Roman, entstand sehr viel später tatsächlich mehr zufällig, und Bastei Lübbe war der erste und einzige Verlag, bei dem ich das Manuskript eingereicht habe. Glücklicherweise wollten sie es auch sofort haben.

 

Wie ist so ein Arbeitstag von Ihnen? Wie läuft dieser genau ab? Wie kann man sich das vorstellen?

Ausgesprochen unspektakulär, denn ich sitze eigentlich den ganzen Tag am PC, wie bei jedem x-beliebigen Bürojob. Manchmal allerdings habe ich dabei noch meinen Schlafanzug an – das ist wohl nur möglich, wenn man von zu Hause aus arbeitet.

 

Auf Ihrer Webseite habe ich gelesen, dass Sie Ihre Fanpost alle beantworten, das muss doch unglaublich viel Zeit in Anspruch nehmen, warum ist Ihnen das so wichtig?

Ja, das nimmt wirklich sehr viel Zeit in Anspruch und ich werde deshalb dabei auch von meiner Nichte unterstützt, aber wenn sich jemand die Mühe macht, mir eine nette Mail zu schreiben, finde ich es auch wichtig, dass ich mir umgekehrt die Mühe mache darauf zu antworten – und ehrlich gesagt macht das auch viel Spaß!

Copyright (Fotos): Olivier Favre

Alle gängigen Fragen, die jemand stellen würde,  sind auf Ihrer Homepage schon gestellt du beantwortet, das ist wirklich selten, dass sich ein Autor so die Zeit nimmt für seine Leser, Respekt. Gibt es eigentlich Fragen oder eine Frage von der Sie denken „Warum wurde mir die noch nicht gestellt“?

Ich fürchte nein  🙂

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant, auf was darf man sich freuen?

Als nächstes wird es wieder ein Jugendbuch von mir geben, aber der Inhalt ist noch sehr geheim. (So geheim, dass ich ein paar Geheimnisse selber noch nicht kenne …) Bei Facebook habe ich schon versucht, zusammen mit meinen Lesern Namen für die Protagonisten zu finden  – das hat großen Spaß gemacht.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Ich freue mich über alle, die mich auf meiner Facebookseite besuchen, wir haben da immer viel Spaß.

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Ganz ehrlich: Ich sitze am liebsten GANZ ALLEIN in der Sauna.

 

nachgebloggt bedankt sich ganz herzlich für dieses Interview. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder sich die Zeit nimmt für ein Interview, für seine Fans, für interessierte Menschen. Wenn Dir dieses Interview gefällt, sage es gerne weiter und wenn Du noch Fragen hast, darfst Du diese gerne hier stellen.

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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