Fernsehtipp: Eine halbe Ewigkeit “Nach mehr als 50 Jahren trifft Harry seine große Liebe wieder”

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© ARD Degeto/Christine Schroeder

am 30. März 2012, 20.15 Uhr im Ersten

Nach mehr als einem halben Jahrhundert steht Harry (Matthias Habich) plötzlich wieder vor Elly (Cornelia Froboess), einst die Liebe seines Lebens, jetzt „Schwester Elisabeth“ und evangelische Ordensfrau. 1958 hatten sie sich unter unglücklichen und für beide nie wirklich geklärten Umständen aus den Augen verloren. Harry verschwand damals nach Bill Haleys legendärem Halbstarken-Krawallkonzert in Hamburg. Zusammen mit seinem besten Freund Paul (Peter Franke) verdingte er sich als Roadie in den USA und verbrachte sein unstetes Leben im Tross von Rockbands. Nun kehren die beiden auf Motorrädern überraschend in ihre Nordheide-Heimat zurück. Harry hat dafür einen schwerwiegenden Grund. Doch das erkennt Elisabeth nicht, zu sehr bringt sie seine Anwesenheit durcheinander.

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© ARD Degeto/Christine Schroeder

Ebenso ergeht es Fred Schmidt (Lambert Hamel), der damals mit zum Freundeskreis gehörte. Als Ruheständler engagiert er sich ehrenamtlich im Kloster und ist seit jeher ein enger Vertrauter Elisabeths. In ihrer gemeinsamen Jugend war er Harrys und Ellys „postillon d’amour“. Dass er dabei auf folgenreiche Weise Schicksal spielte, ist sein Geheimnis, dessen Entdeckung er nun fürchten muss. Doch unweigerlich offenbaren sich Harry und Elisabeth die wahren Hintergründe ihrer traumatisch-rätselhaften Trennung. Auf einmal sind nicht nur die alten Geschehnisse wieder lebendig, sondern auch die alten Gefühle. Und das bleibt nicht ohne Konsequenzen – vor allem für Elisabeth, deren Verbleib in der evangelischen Kommunität unversehens in Frage steht. 

Am Anfang dachte ich der Film wäre nichts für mich und hatte das Gefühl, dass der Film eher was für ältere Menschen ist, was vielleicht auch so ist, dennoch ist er süß gemacht. Man fragt sich, wie man wohl selbst ist, wenn man alt ist, ob es nicht jetzt etwas gibt, was wir vielleicht falsch machen oder in einem kurzen Zeitraum, was zurückliegt, dass man noch ausbügeln kann. Ich für meinen Teil fände es absolut hart wenn ich mit 70 erkennen würde jetzt etwas gravierend falsch gemacht hätte. Vielleicht kommt es so, wer weiß, der Film behandelt das Thema und das sogar richtig klasse. Viel Spaß beim Gucken.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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