Dapayk & Padberg – Sweet Nothings | CD

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Geschmäcker sind verschieden, bitte beachte das.

Gegensätze ziehen sich an: das ist vielleicht das Erste, was einem in den Sinn kommt, wenn mach sich Niklas Worgt und Eva Padbergs neues Album „Sweet Nothings“ anhört. Das Duo gesellt sich nach den Erfolgen von Dapayks Solo-EPs natürlich gern zur Stil vor Talent Familie für ihren dritten Langspieler.

Wie auch schon bei den vorherigen Alben und Dapayks Soloarbeiten, besticht das Resultat durch Diversität, Intertextualität, Stimmigkeit und Verspieltheit, was nicht zuletzt an der Verarbeitung der weitläufigen Einflüsse des eingespielten Paares liegt. Die Arbeit am dritten Longplayer erstreckte sich über zwei Jahre und mehrere Kontinente. Vom Strand in Bali, über Miami, Los Angeles, Berlin bis hin zur Skihütte in den österreichischen Alpen, dienten fast ausschließlich spektakuläre Locations, die unterschiedlicher nicht sein könnten, als Backdrop für den Schaffungsprozess. So stößt man auf weiche und raue Soundtexturen, düstere und lichte Bildnisse, akustische Euphorie und Trauer, so wie Lyrics über Leid und Liebe, wenn man sich auf die „Sweet Nothings“ Achterbahnfahrt einlässt, um am Ende direkt ein intensives Verlangen nach mehr zu spüren, da einem klar wird, auf was für eine gefühlsgeladene und vielseitige Reise uns Dapayk & Padberg gerade geschickt haben.

Das mittlerweile dritte Album von Dapayk & Padberg welches zugleich auch das Beste ist meiner Meinung nach. Die Sounds sind richtig schön und gehen gut ins Ohr. In der Clubscene ist das Duo ja bekannt, leider hab ich manches Mal das Gefühl kennt sie nicht jeder, was wohl an der Eigenheit des Musikstils liegt. Ich finde es fett, die elektronischen Sounds gehen gut und machen Spaß. Ein tolles Album hör doch mal rein. Mein Dank geht an Stil Vor Talent, die mir freundlicherweise dieses Album für eine Rezension zur Verfügung gestellt haben.

SOUND  93%
UMFANG  71%
GESAMTWERTUNG   82%

 [tube]Et8MxGHCCio[/tube]

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de