Interview mit der Schauspielerin Katja Liebing „Ich kann nicht nur lustig sein“

Katja Liebing ist eine deutsche Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin und Synchronsprecherin.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

Copyright Thekla Ehling

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 Katja, die erste Frage ist bei eigentlich jedem Schauspieler/in interessant. Wie sind Sie zu dem Beruf gekommen? Gab es einen bestimmten Punkt an den Ihnen klar war diesen Beruf zu lernen?

Über einen Umweg. Nach der Schule machte  ich eine Ausbildung zur Tänzerin mit Schwerpunkt Ballett. Als Nebenfach wurde Schauspiel angeboten und als meine damalige Schauspiellehrerin mich dann zu einem Vorsprechen an ein kleines Theater in Düsseldorf schickte und ich genommen wurde, habe ich Blut geleckt. Von da an habe ich viele Jahre beides gemacht, Tanz und Schauspiel. Mittlerweile tanze ich allerdings seit einigen Jahren nicht mehr.

 

Und wird das dann bei Freunden oder der Familie nicht auch als Traum abgestempelt oder wurden Sie von Anfang an unterstützt?

Ich hatte das große Glück, daß meine Eltern mich immer unterstützt haben. Sowohl seelisch als auch, zumindest am Anfang, finanziell. Die einzige Bedingung war, das Abitur zu machen.

 

Gerade am Anfang Ihrer TV-Karriere, ich erinnere mich gut, haben Sie in vielen Comedy-Formaten gespielt. War das eigentlich sehr schwer sich für ernste Rollen zu empfehlen, ich könnte mir vorstellen, dass man schnell Gefahr läuft ein gewisses Image zu bekommen.

Das stimmt leider. Da muss ich mich wirklich sehr bei meiner Agentin bedanken, die von Anfang an daran  geglaubt hat, daß ich nicht nur lustig kann und nie müde wurde mich vorzuschlagen. Die erste Chance eine andere Seite zu zeigen hab ich dann bei der SOKO Köln bekommen und von da an wurde alles einfacher.

 

Ladykracher… würden Sie so ein Sketchformat wieder machen oder wo liegt Ihr Hauptaugenmerk zur Zeit?

Ladykracher ist ein tolles Format, das ich durchaus wieder  machen würde. Mein Hauptaugenmerk liegt auf Abwechslung. 🙂

 

Gibt es denn Projekte von denen man sagen kann, dass Sie diese am liebsten nicht gemacht hätten? Oder andersrum: Projekte an die Sie sich ganz besonders gerne zurück erinnern?

Man kann aus allen Projekten etwas lernen und wenn es nur ist wie man’s nicht macht. Gott sei Dank habe ich  auch noch nie etwas gemacht, was mir nachhaltig geschadet hätte. Besonders gerne erinnere ich mich allerding an die Dreharbeiten zu „Der Lehrer“. Die Rolle der Ute hab ich geliebt und mit meinen Kollegen Lars Gärtner und Hendrik Duryn zu drehen hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Und erfolgreich war’s auch noch, wir haben den Fernsehpreis gewonnen.

 

Und Aktuell? Was haben Sie zuletzt gedreht und was wird als nächstes von Ihnen zu sehen sein?

Gerade wurde eine Folge SOKO Köln ausgestrahlt, in der ich eine der Episodenhauptrollen übernommen habe. Und seit November spiele  ich eine durchgehende Rolle in einer neuen WDR-Serie ,die voraussichtlich ab April nächsten Jahres ausgestrahlt wird.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Nicht aufgeben!

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Du meine Güte, das ist schwer. Ich sag mal Hauptsache keiner riecht streng und quatscht mich voll. In der Sauna mag ich’s leise.

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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