Felix Meyer – Erste Liebe / Letzter Tanz | CD

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Produktinfo: Die zweite Platte von Felix Meyer Erste Liebe/Letzter Tanz ist voll von Ehrlichkeit. Die neuen Lieder dokumentieren, dass mit Felix Meyer ein popmusikalischer Geschichtenerzähler herangewachsen ist, der in der Tradition der großen französischen Chansoniers steht; ebenso wie in der, großer amerikanischer Chronisten. Musikalisch wird es auf dem Album Erste Liebe/Letzter Tanz schon mal laut, schlurfig und rumplig. Da fahren ein schrammeliges Banjo und ein schwer schnaufendes Akkordeon durch das Lied. Es tanzt auch langsam und verzückt ein Musette-Akkordeon durch das leise tönende Stück, es weint eine Trompete, klagt ein Chor und schmachten Streicher. Wenn es ihn packt, dann erwachsen aus Gedanken Bilder und Geschichten, die es in sich haben. Da kommt wieder der Fotograf durch. „Ich merke immer wieder, dass ich mit meinen gesungenen Texten auch Bilder machen möchte.“ Dokumentarische Popmusik wäre dafür eine probate Bezeichnung. Offensichtlich kriegt man die Band zwar von der Straße, die Straße aber nicht aus der Band. Und das ist gut so; denn der charismatische Charme, die sprudelnde Lebendigkeit, die beflügelnde Leichtigkeit und die bodenständige Ehrlichkeit bleiben sowohl auf der CD, als auch auf der Bühne in vollem Ausmaß erhalten. Auch diesen Spagat hat Felix Meyer mit Hilfe des Produzenten Franz Plasa auf Erste Liebe/Letzter Tanz mit Bravour hinbekommen.

Fazit: Ich muss einmal wieder ehrlich gestehen, dass ich Felix Meyer bevor ich eine Pressemeldung bekommen habe nicht kannte. Als ich dann einen ersten Track gehört habe, war ich begeistert. Wo ich nun das Album durchgehört habe, bin ich etwas nachdenklich geworden, denn das sind genau die Momente, wo mir bewusst wird, warum ich nachgebloggt ins Leben gerufen habe und Euch Dinge vorstellen darf. Felix Meyer hat eine grandiose Stimme, sieht man ihm so gar nicht an. Die Lieder auf dem Album sind allesamt Spitzenklasse, das letzte Mal wo ich eine solch tolle Musik gehört habe war beim letzten Album von Götz Alsmann, an den mich Felix Meyer auch musikalisch erinnert. Ich kann Euch nur nahelegen in dieses Album reinzuhören, vielleicht entwickelt Ihr eine genau so große Begeisterung wie ich beim Hören. Viel Spaß dabei. Mein Dank geht an 105 Music, die mir freundlicherweise dieses Album für eine Rezension zur Verfügung gestellt haben.  

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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