Tatort: Tödliche Häppchen | TV Tipp

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© SWR/Krause-Burberg

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Sonntag, 1. Januar 2012 | 20:15 im Ersten

Info: Die Leiche der jungen Steffi Pietsch liegt schon einige Stunde neben der Straße und eigentlich sieht es nach einem Selbstmord aus. Aber die zerschnittenen Kleider sprechen eine andere Sprache. Besonders bedrückend für Lena Odenthal und Mario Kopper ist, dass sie die Tochter der Toten in der Nacht aufgegriffen haben, als sie auf der Suche nach ihrer Mutter war. Schnell wird klar, dass es sich um einen Mord handelt, der als Selbstmord getarnt wurde. Es muss jemand gewesen sein, der sie gut kannte. Damit geraten sowohl Steffis Ex-Ehemann und seine Freundin Claudia in den Fokus der Ermittlungen. Um einen besseren Kontakt zu Claudia aufzubauen, nimmt Mario Kopper sogar Tanzunterricht in ihrer Tanzschule. Ein besonders lobenswerter Einsatz. Gemeinsam ermitteln Lena Odenthal und Mario Kopper auch bei Steffis Arbeitgeber „Metropol“, einem Schlachthof mit angeschlossener Großküche. Sie erfahren, dass die Tote bei den Kolleginnen nicht besonders beliebt war. Eine Aufrührerin sei sie gewesen, die nahezu an Verfolgungswahn litt, weil sie überall Beklagenswertes sah. Feinde hatte die Ermordete also genug. Fragt sich nur, wem sie derart zu nahe getreten ist, dass es zum Mord führte.

© SWR/Maria Wiesler

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Fazit: Dieser Tatort war sehr, sagen wir, entspannt. Die große Action ist hier also nicht oder nur selten zu sehen, dafür geht die Story das ein oder andere Mal kräftig unter die Haut, weil man dem eben wirklich nachfühlen kann, vor allem aus der Sicht des Kindes. Was ich bei diesem Gespann immer interessant finde, ist zu sehen wie Kopper in verschiedenen Dingen reagiert, denn ich finde diesen Charakter unglaublich sympathisch.  Insgesamt, auch wenn dieser Tatort sich ab und an etwas schleppend lief, war er gut und sehenswert wie so fast jeder Tatort. Ehrlicherweise muss man aber auch sagen, dass es keiner der Sorte war, an die Du dich auch in 10 Jahren noch erinnern wirst. Viel Spaß beim Gucken.

 

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