Visiting Uwe | DVD

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Produktinfo: Mit Trash-Movies wie „Postal“, „BloodRayne“ oder „House of Dead“ wurde er international bekannt. Er selbst bezeichnet sich als größten Filmemacher aller Zeiten. Wer ist Uwe Boll wirklich? Sommer 2008: Ein zweiköpfiges Filmteam verbringt einen Tag am Wohnsitz des berühmt-berüchtigten Regisseurs. Cappuccino, Bücher, Foto- und Pornografie, vor allem aber das Thema Film wird in einem ausführlichen Gespräch behandelt, bei dem der Filmemacher unverblümt seine Meinung zum Kunst-, Trash- und Hollywood-Kino inklusive deren Macher preisgibt. „Visiting Uwe“ vermittelt erstmals Einblicke in die private Welt des Uwe Boll und zeigt bislang unbekannte Seiten eines umstrittenen Filmemachers. Oder hätten Sie gedacht, dass Lars von Triers Breaking the Waves einen Sonderstatus in seinem DVD-Regal einnimmt? Beim Gang durch Garten und Wohnung kommt es zu Enthüllungen, die sogar einen berühmten Hollywood-Regisseur zu einer Klagedrohung gegen Boll veranlassten.

Fazit: Für mich war es schwer vorzustellen, was man hier genau findet. Es ist ein Interview mit dem Filmemache Uwe Boll, welches über genau eine Stunde geht und nicht wie auf der Verpackung angegeben knappe 90 Minuten. Was mir als zweites Negatives aufgefallen ist, ist der verdammt schlechte Ton. Der ist so blechern und leise, dass man seine Boxen extrem laut drehen muss, um etwas zu verstehen, dann ist der Ton zwischendurch wieder besser und es platzen einem fast die Ohren vom Kopf. Zusammenfassend zu der DVD ist zu sagen, dass diese einfach billiggestaltet wurde. Der Ton ist Mist und das Bild in Schwarzweiß auch nicht so viel besser. Der Kameramann muss wohl gesoffen haben an dem Tag der zittert sich bei den Passagen, wenn Uwe Boll durch den Garten geht, einen zurecht das einem schwindelig wird. Ich frage mich echt, wie man etwas so Schlechtes machen kann, wenn man einen Filmemacher interviewt.

Nun aber zum wesentlichen, zu Uwe Boll. Ich fand es sehr interessant, was Uwe Boll zu erzählen hatte. Nun werden viele Kritiker aufschreien, aber mal ganz ehrlich, habt Ihr euch malwirklich Gedanken darüber gemacht, wer Uwe Boll eigentlich ist? Natürlich ist es nicht korrekt, wie seine Filme stellenweise realisiert werden, was ja aber nicht seine Schuld ist. Das das so ist ermöglichen andere und er nutzt eben die Chance.  Am interessantesten fand ich das, was er selbst über Langeweile und Trash erzählt hat, aber auch die anderen Dinge, über die er spricht, ergeben Sinn. Wie man letztendlich seine Filme findet, bleibt ja jedem Selbst überlassen, ich finde diese zum Teil auch sehr trashig, aber immer irgendwie unterhaltsam. Schaut euch das Interview einmal an, da bekommt Ihr einen tollen Einblick über Uwe Boll. Denn auch obwohl die DVD schlecht gemacht ist, ist der Inhalt eben genial. Viel Spaß beim Gucken. Mein Dank geht an Musketier Media, die mir freundlicherweise diese DVD für eine Rezension zur Verfügung gestellt haben.  

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de