Interview mit der Autorin Sarah Lukas “Jeder Autor wird von seinen Lieblingsschriftstellern geprägt”

Sarah Lukas ist eine deutsche Autorin.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews. 

DanielaKnorAutorenfotoKlein05 Interview mit der Autorin Sarah Lukas Jeder Autor wird von seinen Lieblingsschriftstellern geprägt

Daniela, der Name Sarah Lukas ist ja ein Pseudonym. klingt aber in meinen Augen genauso “normal” wie Ihr richtiger Name, aus welchen Beweggründen kam es denn zu diesem Pseudonym?

 

Das Pseudonym hat sogar einen Bezug zu meiner Familie. Lukas war der Mädchenname meiner Oma mütterlicherseits. Der Name Sarah hat mir dagegen einfach nur gefallen, aber zusammen mit Lukas klingt er besonders gut. Warum ich überhaupt ein Pseudonym habe? Das war ein Vorschlag des Verlags, weil sich die Romane von „Sarah Lukas“ an ein weibliches Publikum richten. Unter meinem richtigen Namen veröffentliche ich Romane, die überwiegend von Männern gelesen werden. Deshalb wollen wir mit dem Pseudonym Verwechslungen vermeiden.

 

Und wie entwickelte sich die Vorliebe zum “schreiben”? Der Prozess vom ich sag mal Hobby zum Beruf war doch sicher sehr lang oder?

Ja, das war tatsächlich ein langer Weg. Ich habe zwar schon als Teenager angefangen zu schreiben und wusste früh, dass ich Autorin werden möchte. Aber es gibt keinen Ausbildungsberuf „Schriftsteller“, also habe ich zunächst studiert und nebenher geschrieben. Es hat einige Jahre gedauert und viel Arbeit gekostet, bis ich meinen ersten Buchvertrag hatte. Das war zwar der wichtigste Schritt, aber bis ich das Schreiben zu meinem Beruf machen konnte, vergingen noch einmal mehrere Jahre. Man braucht ständig neue Ideen, die man den Verlagen anbieten kann.

 

Wie in welche Kategorie würden Sie Ihre Bücher bisher so einordnen? Sehe ich das richtig, dass es sich dabei um Liebes – Thriller handelt?

In der Buchbranche werden „Der Kuss des Engels“ und „Der Kuss des Jägers“ in die sogenannte Romantasy eingeordnet, weil Engel und Dämonen darin vorkommen. Aber im Grunde handelt es sich um eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund einer spannenden Handlung, weil Sophie, die Hauptfigur, immer mehr in den blutigen Kampf zwischen Gut und Böse verstrickt wird.

Ich kenne Ihre Bücher ja bisher auch noch nicht, wie viele meine Leser denke ich, erzählen Sie doch mal worum es sich dabei handelt. Ihre letzte Veröffentlichung war ja “Der Kuss des Jägers”.

Der Kuss des Jägers“ ist die Fortsetzung von „Der Kuss des Engels“. Beide Romane spielen in Paris, der Stadt der Liebe, die mit interessanten und romantischen Schauplätzen wie dem Louvre oder den Katakomben der Geschichte das richtige Flair gibt. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ein Dämon verfolgt Sophie, weil sie für seine Zwecke geopfert werden soll. Ihr zur Seite stehen der gefallene Engel Rafael und der geheimnisvolle Dämonenjäger Jean, der sogar Exorzismus betreibt.

 

Wieviel Zeit verbringen Sie so am Tag mit dem “Schreiben” kann man das so pauschal sagen?

Es gibt zwar intensivere und weniger stressige Phasen, aber man kann schon sagen, dass ich an einem normalen Arbeitstag oft sechs Stunden mit dem eigentlichen Schreiben verbringe. Und dann kommen noch die Recherche, das Vorausplanen und das Entwickeln neuer Geschichten hinzu. Es gibt zwar keine Kreativität auf Knopfdruck, aber ohne Disziplin geht es auch nicht.

 

Was lesen Sie selbst eigentlich am liebsten? 

Wenn die Geschichte sehr fesselnd oder sehr humorvoll ist, lese ich fast jedes Genre gern. So kann ich zum Beispiel eher wenig mit Krimis anfangen, aber wenn sie mit einer großen Portion englischem Humor gewürzt werden, kann ich nicht widerstehen. Mein Geschmack ist einfach breit gefächert, sodass die Bücher in meinen Regalen von Thrillern über Historienromane bis zu Klassikern reichen, die dann ganz einträchtig neben Fantasy, Science Fiction und vielen Sachbüchern stehen.

 

Haben Sie auch Vorbilder in dem Bereich?

Meine Theorie ist, dass jeder Autor von seinen Lieblingsschriftstellern geprägt wird. Bei mir waren das vor allem Marion Zimmer Bradley, Victoria Holt und Bernard Cornwell. Aber wenn man anfängt, selbst zu schreiben, muss man sich von diesen Vorbildern lösen und seinen eigenen Stil finden.

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant?

Nach den Engel-Romanen steht für mich ein neues Projekt an, das die Leser nach Japan entführt. Ich bin im letzten Jahr einen Monat durch Japan gereist und habe so viel Inspiration mitgebracht, dass ich den Verlag mit meiner Begeisterung anstecken konnte.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Vielleicht finden Sie es spannend, etwas mehr darüber zu erfahren, wie ein Roman entsteht? Auf meiner Homepage www.sarah-lukas.de können Sie eine kleine Fotoreportage über meine Recherchereise nach Paris lesen.

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Leider muss ich sagen, dass ich überhaupt nicht in einer Sauna sitzen möchte, denn ich habe einen sehr niedrigen Blutdruck und muss befürchten, dort ohnmächtig zu werden. Vielleicht sollten wir die Frage also umdrehen: Mit wem würde ich gern in der Sauna sitzen wollen? Nur mit einem Arzt!

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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