Annas Erbe | TV

Die Rezensionen auf nachgebloggt.de sind natürlich nur eine Meinung von mir.
Geschmäcker sind verschieden, bitte beachte das.

© ARD Degeto/Susanne Dittmann

© ARD Degeto/Susanne Dittmann

Donnerstag, 22. Dezember 2011 | 20:15 im Ersten

Produktinfo: Der überraschende Tod ihres geliebten Mannes trifft Anna Ingstrup wie ein Schlag: Plötzlich steht sie ganz alleine da und muss sich um die Bewirtschaftung des familieneigenen Apfelhofs kümmern. Um ihrer Mutter in der schwierigen Zeit beizustehen, zieht Annas uneheliche Tochter Ines zu ihr auf das Landgut. Das Verhältnis der beiden Frauen ist schwierig, Spannungen sind vorprogrammiert. In dieser emotional aufgeladenen Atmosphäre erfährt Anna, dass ihre 16-jährige Enkelin Jo ungewollt schwanger ist. Auf einmal bekommt das Leben der trauernden Witwe einen neuen Sinn: Sie selbst war einst in der gleichen Lage und möchte dem Mädchen nun hilfreich zur Seite stehen. Ines ahnt nichts vom Geheimnis ihrer Tochter. Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, bis das Versteckspiel auffliegt.

© ARD Degeto/Susanne Dittmann

© ARD Degeto/Susanne Dittmann

Fazit: Am Anfang dachte ich das der Film nichts für mich wäre, weil es sich eben auch um die Geschichte einer älteren Frau handelt. Aber umso mehr der Film fortschreitet desto interessanter wird dieser, weil er eben auch aktuelle Problematiken anspricht und mit früheren Zeiten vergleicht. Nebenbei zeigt er einen Weg, wie man aus einem wirklichen Verlust herausgehen kann, und macht somit auch sicher dem ein oder anderen Zuschauer Mut, weil dieses eben wirklich gut gemacht ist und nie kitschig oder gestellt wirkt. In der Anfangsszene, wo der Mann verstirbt, habe ich wirklich eine Gänsehaut bekommen, wie die Frau so gerufen hat und langsam begriffen hat, dass ihr geliebter Mann verstorben ist. Die Szene war wirklich sehr gut gespielt, das war sehr bewegend. Ich kann Euch also empfehlen mal reinzuschauen. Viel Spaß beim Gucken.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de