Interview mit der Band Muttersöhnchen “BuViSoCo war eine nette Geschichte, Raab ist jetzt ein Fan”

Muttersöhnchen sind eine Deutsche Musik-Band.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews. 

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Harry Bum Tschak & MK TopGenie, wie habt Ihr euch eigentlich kennen gelernt?

Wir haben uns bei einem anderen Musiker-Job 2007 in Hamburg kennengelernt. Dann hat es aber noch eine Weile gedauert, bis wir uns wirklich dran gemacht haben, eine Band zu gründen..seit 2009 arbeiten wir intensiv an MUTTERSÖHNCHEN und produzieren in unserem eigenen Hamburger Studio.

 

Seit wann macht Ihr Musik? War das schon immer ein Traum von euch und wann habt Ihr entdeckt, dass Musik mehr als nur ein Hobby ist?

HBT & MK sind quasi schon “immer” Muiker gewesen, beide haben als Kinder angefangen, Instrumente zu spielen und nach der Schule sind  beide ins professionelle Musiker-sein eingestiegen. Na klar war das für uns das Berufsziel Nr. 1 – bis heute..

 

Am Donnerstag Abend sah man Euch beim Bundesvision Song Contest, eine wohl große Chance auf sich aufmerksam zu machen, was glaubt Ihr ist der Grund für den letzten Platz?

Zum einen sind wir als einzige Band mit eigenem Label, ohne grosses Management oder ähnliche Maschinerie dort angetreten, was ja schon per se sehr ungewöhnlich ist, fast alle anderen Acts sind bereits mehr oder weniger etabliert gewesen, sind bei finanzstarken Major-Labels unter Vertrag (etwas, wogegen wir uns ganz bewusst entschieden haben, um die völlige Kontrolle über unsere Arbeit zu haben…), haben bereits nationales Airplay und Charterfolge vorzuweisen. Sprich: Niemand am TV hatte vorher je etwas von MS gehört, somit verfügen wir auch noch nicht über eine grosse und treue Fangemeinde, die tausendfach für uns anrufen kann. Ausserdem ist unsere Ding auch wahrscheinlich nicht so massenkompatibel, dass Leute sofort für MS abstimmen, nachdem sie uns einmal gesehen und gehört haben: unsere Musik und unsere Texte muss man vielleicht zwei oder dreimal anhören, bevor man die Idee hinter MS versteht und weiss, ob es einen anspricht, was wir tun..Wir haben aber auch mit keiner anderen Platzierung gerechnet.. icon wink Interview mit der Band Muttersöhnchen BuViSoCo war eine nette Geschichte, Raab ist jetzt ein Fan

 

Wie ist es eigentlich zu der Teilnahme beim BuViSoCo gekommen?

HBT war in Köln zu einem Interview mit dem Drummer-Magazin “Sticks”.  Eine frisch aus dem Presswerk angekommene CD wurde stumpf an der Pforte von Raabs Prod-Firma “Brainpool” abgegeben, lediglich mit der Aufschrift “Zeig mal dem Chef” versehen. Erstaunlicherweise kam einige Wochen später dann ein Anruf aus der TV Total-Musikredaktion , es hiess, man feiert unsere Scheibe dort derbe ab und fragte, ob wir uns vorstellen könnten, beim Contest anzutreten. Konnten wir.

 

Und wie geht es jetzt weiter? Denkt Ihr trotz der Platzierung positiv auf Euch aufmerksam gemacht zu haben, seid Ihr zufrieden?

Wir haben zzt fast 100.000 Clicks auf YouTube, die Leute streiten leidenschaftlich über MUTTERSÖHNCHEN, nach dem Motto “love it or hate it”..Polarisierung wie diese kann man nicht bezahlen. Kurz nach dem Contest war der Song “Essen Geh’n” immerhin auf Platz 3 der deutschen Electronic Charts.  Jetzt heisst es, live spielen und Fans machen. Musik ist eben ein hartes Geschäft, das man nicht berechnen kann.. Wir werden ausserdem  neue Videos produzieren und bestimmt auch bald anfangen, frische Songs für ein neues  Album zu produzieren. BuViSoCo war eine nette Geschichte, Raab ist jetzt ein Fan und viele Leute haben heute zumindest schon einmal von MS gehört.

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Gibt es etwas, dass Ihr gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Kommt uns unbedingt besuchen, wenn wir demnächst  in Eurer Nähe sind und tanzt. Hört zweimal hin, bevor Ihr MUTTERSÖHNCHEN in die falsche Schublade steckt.

Checkt ab und zu unsere Homepage muttersoehnchen.net. Kauft mehr Musik, anstatt sie zu brennen. Unterstützt  Künstler, die ihr eigenes Ding machen. Lasst euch nicht von den Medien verarschen.

 

Nun aber auch schon zu meiner letzten Frage, diese stelle ich immer jedem, ein Markenzeichen, und bin sehr gespannt wie diese dann beantwortet wird: Mit wem würdet Ihr nicht in der Sauna sitzen wollen?

Z.B. mit Florian Silbereisen oder Silvie van der Vaart. Beide sind falsche Fuffziger und stehen für alles, was wir schrecklich finden.

 

nachgebloggt bedankt sich ganz herzlich für dieses Interview. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder sich die Zeit nimmt für ein Interview, für seine Fans, für interessierte Menschen. Wenn Dir dieses Interview gefällt, sage es gerne weiter und wenn Du noch Fragen hast, darfst Du diese gerne hier stellen.

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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