Interview mit Annica Hansen „Beim Turmspringen hab ich jedes Mal aufs Neue die Hose voll“

Annica Hansen ist eine deutsche Reporterin, bekannt aus der Sendung Galileo, Das Model und der Freak oder auch ihr neustes Format ReitTV.

Besonders sexy war sie schon 2006 als Annica im Playboy zu sehen war.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

Foto Credit: Amanda Berens

Foto Credit: Amanda Berens

Annica, unser letztes Interview liegt nun mehr als Sieben Monate zurück, furchtbar viel Zeit in der Fernsehbranche oder wie nimmst Du das wahr?

Wenn ich ehrlich bin, sind die letzten Monate komplett an mir vorbeigerauscht und wie im Flug vergangen. Es ist ne ganze Menge passiert. Ich durfte für neue Formate drehen, hab Events moderiert und war ganz schön wenig Zuhause. Aber ich bin superglücklich, wie das letzte Jahr für mich gelaufen ist. Eigentlich ist es genauso, wie ich es mir gewünscht habe. Ich darf die Dinge tun, die mir Spaß machen, und genieße jeden Moment!

 

Das letzte Interview war auch das mit erfolgreichste Interview von mir, von weit über 200 geführten in diesem Jahr. Hast Du eine Ahnung, warum Du bei den Menschen so beliebt bist?

Politisch korrekt wäre jetzt zu sagen, dass du diese Frage besser anderen stellen solltest 😉 aber ich probiere es mal. Ich glaube Menschen mögen eine gewisse Authentizität und Natürlichkeit. Ich kann zwar in verschiedene Rollen schlüpfen und fühl mich bei meinem Pferdchen genauso wohl wie auf dem rote Teppich, aber ich bin keine besonders gute Schauspielerin. Die Annica die die Leute auf dem Bildschirm sehen ist nicht viel anders als die, die morgens zum Bäcker geht oder abends in ner Bar sitzt. Ich versuche nicht jemand anders zu sein und krampfhaft irgendein Klischee zu erfüllen, sondern hab einfach Spaß an den Dingen, die ich tue. Vielleicht merkt man auch einfach, dass ich Spaß vor der Kamera habe. Von all dem ein bisschen und ein Häppchen Glück 😉

 

Seitdem hast Du aber viel gemacht, zb. „Das Model & der Freak“ oder das „Promi-Dinner“. Guckst Du Dir diese Sendungen, in denen Du mitwirkst, eigentlich auch selbst an oder kann man sich selbst nicht so wirklich sehen? Wie ist das bei Dir?

Klar gucke ich mir meine Sendungen an. Allerdings eher selten, wenn sie gerade ausgestrahlt werden. Meist schaue ich mir die Sachen ein paar Tage später im Internet oder als DVD an, wenn ich etwas Zeit habe. Ich finde es wichtig zu sehen, wie die Sendung geschnitten wurde, was ich so erzählt habe usw. das ist schließlich mein Job! Als das Promidinner lief, hatte ich zum Glück frei und wir haben es mit mehreren geschaut. Das war ein super Abend. Wir haben lecker Pizza gegessen und meine Freunde hatten was zu lachen. Ein paar Sprüche habe ich da schon kassiert 😉

Foto Credit: REITTV.de

Foto Credit: REITTV.de

Am Samstag geht Dein neues Format los: „REITTV – das Pferde- und Reitsportmagazin“ reitest Du gerne? Oder ist das für Dich nur eine Moderation, eine Sendung, oder verbindet Dich in der Tat was mit Pferden?

Reit TV und ich, das ist eine ziemlich gute Kombi! Mir machen alle meine Sendungen Spaß, aber in diesem Fall ist es die perfekte Verbindung aus Job und Hobby. Ich reite seit über 20 Jahren, habe ein eigenes Pferd und versuche soweit es die Zeit zulässt auch ab und an noch auf Springturnieren zu starten. Da ist es natürlich traumhaft jetzt auch für den Job auf den Pferderücken klettern zu dürfen. Allerdings habe ich beim Dreh gemerkt, dass es doch ein bisschen schwieriger ist, vom Pferd aus zu moderieren. Während einer Moderation hat sich der gute Luke andauernd umgedreht sobald ich angefangen habe zu reden. Ich bin fast runtergefallen vor Lachen. Ich glaube er war heilfroh, als ich endlich abgestiegen bin.

 

Außerdem bist Du am Samstag bei dem TV Total Turmspringen zu sehen. Erzähl doch mal, wie es zu der Teilnahme daran kam?

Als das Angebot kam mit zuspringen habe ich sofort zugesagt. Ich freue mich riesig, dass die Teilnahme geklappt hat. Nach dem ersten Training habe ich aber erst mal gedacht „Das wird niemals etwas“. Ich bin in die Luft gesprungen und aufs Wasser geklatscht. Nach 2 Wochen habe ich in allen Regenbogenfarben geschimmert vor lauter blauen Flecken. Da hieß es kämpfen und durchbeißen. Was sich zum Glück gelohnt hat. Das hört sich zwar hart an, aber ich wurde auch mit vielen echt schönen Momenten beim Training entschädigt. Als ich nach meinem ersten Handstand Salto von 5 Metern aufgetaucht bin, haben alle geklatscht. Da fühlt man sich wie ein Turmspring König … bis man sich 2 Minuten später wieder richtig auf die Nase legt 😉

 

Wie lange hast Du denn dafür trainiert?

Ich war 7 Wochen vor dem Event das erste Mal beim Training. Ich hatte dann aber leider direkt am Anfang eine Auszeit von 2 Wochen. Beim Treppen hochklettern habe ich mich komplett zerlegt. Also effektiv habe ich vielleicht 5 Wochen ca. 2-mal die Woche trainiert. Das Training dauert ca. 3-4 Stunden. Es ist toll, wen man die ersten Erfolge sieht und sich die ganzen Schmerzen lohen. Am Anfang habe ich bei einem Fußsprung von 3 Metern noch losgekreischt. Inzwischen springe ich von 7,5 Meter. Unglaublich, was unser Trainer uns in so kurzer Zeit beigebracht hat! 

Foto Credit: REITTV.de

Foto Credit: REITTV.de

Was hälst Du denn generell von den Stefan Raab Events? Ich als Zuschauer nehme das ja vielleicht anders wahr, ist es so, dass diese Events im Moment das größte sind, was im deutschen TV so passiert? Du hast da ja jetzt einen kleinen Einblick hinter die Kulissen und darfst etwas plaudern? 

Stefan weiß einfach, was die Leute sehen möchten. Sei es nun das Turmspringen oder die Wok WM. Es ist immer eine Riesen Show, die zwar den Sport in den Vordergrund stellt, aber den Spaß niemals vergisst. Ich freue mich in diesem Jahr das erste Mal Teil des Ganzen sein zu dürfen. Und ich glaube nach der Show werde ich sagen, dass ich jederzeit wieder mitmachen würde! Frag mich dann einfach noch mal. 

 

Ich hätte ja furchtbar die Buxe voll beim Turmspringen, hast Du da keine Angst? 

Angst???? KLAR!!! Ich hab jedes Mal aufs Neue die Hose voll, wenn ich da oben stehe. An dem Sprichwort der Mensch gewöhnt sich an alles ist aber anscheinend was dran. Inzwischen springe ich regelmäßig von 7,5 Metern. Und das war am Anfang definitiv nicht denkbar. Mein erster Fußsprung aus dieser Höhe hat 15 Minuten gedauert, so sehr hat mir meine Höhenangst zu schaffen gemacht.  Inzwischen, und das geht auch den anderen so, geht man halt hoch und macht … frei nach dem Motto: Runter kommen sie alle 😉

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant, wie gehts 2012 weiter, darfst Du da schon etwas verraten?

Was genau 2012 alles ansteht, kann ich heute noch nicht genau sagen. Ich hoffe, dass ein weiteres tolles und aufregendes Jahr auf mich wartet. Das Ich weiterhin die Gelegenheit bekomme mich auszuprobieren und genauso viel Spaß habe wie 2011. Es gibt einige Projekte, die in den Starlöchern stehen, ich hab noch ein paar Castings vor mir … ich bin selber gespannt, was alles auf mich zukommt. Auf jeden Fall freue ich mich auf 2012!

 

Gibt es etwas, dass Du gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würdest?

Wenn ihr bis hierhin gekommen seid, bin ich (in Anlehnung an das erste Interview) ganz schön happy, dass ihr anscheinend auch mein zweites Interview fast komplett gelesen habt. Außerdem ist es ein schöner Anlass mal danke zu sagen für das ganze positive Feedback und die tolle Unterstützung, die ich von den Leuten die mich mögen bekomme. Merci!!!

Foto Credit: Amanda Berens

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Eine wirkliche Antwort auf meine Markenzeichen Frage, mit wem man eben nicht in der Sauna sitzen würde, bist Du ja das letzte Mal gut ausgewichen, aber jetzt bist Du dran sozusagen: Mit wem würdest Du also nicht in der Sauna sitzen wollen?

Die Frage beantworte ich die im nächsten Interview. Versprochen!! Bis dahin weiche ich mit der Antwort aus mit wem ich mir durchaus mal das Saunahandtuch teilen würde 😉

Also … mit wem würde ich gerne mal in der Sauna sitzen wollen? Da in der Sauna (auch in Anlehnung an unser 1. Interview) absolute Ruhe geboten ist, fallen schon mal alle Leute, mit denen man intellektuelle und tiefgründige Gespräche führen, könnte flach. Deshalb nehm ich was zum Angucken 😉 Jason Statham wäre goldrichtig für diesen Job!

 

nachgebloggt bedankt sich ganz herzlich für dieses Interview. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder sich die Zeit nimmt für ein Interview, für seine Fans, für interessierte Menschen. Wenn Dir dieses Interview gefällt, sage es gerne weiter und wenn Du noch Fragen hast, darfst Du diese gerne hier stellen.

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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