Interview mit dem Schauspieler Moritz Tittel „In einer Serie habe ich bis jetzt noch nie mit mitgewirkt“

Moritz Tittel ist ein deutscher Schauspieler.
Bekannt ist er durch seine Rolle(n) in Sturm der Liebe.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews. 

© ARD/Ralf Wilschewski

© ARD/Ralf Wilschewski

Mit Anfang 20 begannen Sie Ihre Schauspielausbildung, wann wurde Ihnen eigentlich das erste Mal klar, dass Sie Schauspieler werden möchten?

Eigentlich habe ich mich immer eher für die Technik begeistert und habe Kamera gemacht oder Licht und Ton gefahren. Bis ich irgendwann mal einspringen durfte…

 

Und wie waren dann die ersten Bemühungen? Oder geht man einfach zu einer Schauspielschule und meldet sich an?

Ich hatte da keine Ahnung wie das alles abläuft. Ich habe mir einfach eine Schauspielschule rausgesucht, die in nächster Nähe lag. Dann hab ich Monologe vorbereitet einen klassischen einen modernen, ein Lied auf der Gitarre geübt und bin zum Vorsprechen. Das hat dann gleich geklappt… und ich bin da geblieben.

 

Wie ging dann die Familie und Freunde mit dem Wunsch um? Wurde das nicht auch vielleicht als „Träumerei“ abgestempelt?

Ich bin meinen Eltern bei einem Spaziergang begegnet, habe gesagt, nein einfach festgestellt, daß ich Schauspieler werde und bin weitergegangen. Dieser „Entschluss“ hat sie überzeugt. Meine Familie hat mich von Anfang an unterstützt.

 

Seit Juli drehen Sie für Sturm der Liebe, in einer Serie mitzuwirken ist ja eine ganz neue Erfahrung oder? Wie ist das täglich zu drehen? Ich könnte mir vorstellen, das wird mit der Zeit echt anstrengend?

Ich habe während der letzten zehn Jahre hauptsächlich Theater gespielt, nebenher hatte ich immer wieder die Chance zu drehen. In einer Serie habe ich bis jetzt noch nie mit mitgewirkt. Es ist eine wirklich neue Erfahrung, gerade das Pensum was wir Tag für Tag produzieren ist eine Herausforderung. Die Drehbücher stapeln sich und man hat zu Anfang das Gefühl, das packt man nie… Aber es geht und es macht Spaß! Die wunderbaren Kollegen und das klasse Team haben mir den Einstieg bei „Sturm der Liebe“ sehr erleichtert!

 

Erzählen Sie mal etwas über Ihre „Rolle(n)“ 

Moritz van Norden ist ein unbeschwerter erfolgreicher Architekt, der positiv durchs Leben zieht und immer auf der Sonnenseite gelebt hat. Im wurden nie Steine in den Weg gelegt, alles was er anpackt funktioniert. Er ist sehr korrekt aber nicht pedantisch. Weltmännisch und Zielstrebig.

Konstantin Riedmüller musste sich von früher Kindheit an durchs Leben kämpfen. Aufgewachsen im Armenviertel von Buenos Aires, hat er schon immer einen Weg gefunden sich über Wasser zu halten. Als Tangotänzer, Barkeeper, Türsteher, immer mit einem Fuß im Gefängnis zieht Konstantin durch die Nächte der Großstadt. Er weiß aus jeder noch so brenzligen Situation seinen Vorteil zu ziehen. Impulsiv und Leidenschaftlich.

© ARD/Ralf Wilschewski

© ARD/Ralf Wilschewski

Gibt es Gemeinsamkeiten zu Ihren Rollen?

Das kommt ganz auf die Spielsituationen an, mal mehr mal weniger.

 

Wie lange sind Sie denn bei Sturm der Liebe zu sehen? Darf man das verraten?

Wir sind ja zum ersten Mal ein Dreier-Gespann: Ines Lutz, Daniel Fünffrock und Moritz Tittel Wer am Ende Theresa Burger (Ines Lutz) heiraten wird, bleibt bis zum Schluß der Staffel offen.

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant?

Da gibt es viele wunderbare Ideen, die nur darauf warten angepackt zu werden…

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Film Zitat „Adams Äpfel“:

–          Okay, ich will was backen.

–          Backen, ’n Apfelkuchen?

–          Ja, ’nen Apfelkuchen. Mein Ziel ist ein riesiger Apfelkuchen

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Lotte

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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